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HAYWARD WILLIAMS
 

HAYWARD WILLIAMS, ein Sänger und Songschreiber aus Milwaukee, Wisconsin, der in der Vergangenheit stilistisch und auch gesanglich (irgendwie nachvollziehbar) schon des öfteren mit Leonard Cohen verglichen wurde, setzt auch bei seiner aktuellen CD Pretenders wieder auf das bewährte Rezept des halbakustischen Folk-Rock-Americana
die großartigen, komplett aus eigener Feder stammenden Songs gönnen sich viel Zeit für Spannungsbögen, die den Zuhörer manchmal in eine meditativ anmutende Stimmung hineinziehen - sphärische Beats schweben umher, doch dann geben sich die Stücke plötzlich überraschend druckvoll
die Texte wiederum verzichten auf die üblichen Klischees - sie handeln von echten Menschen, von echten Emotionen und fordern auf unnachahmliche Weise die uneingeschränkte Aufmerksamkeit beim Hörer ein

TITEL: Pretenders
LABEL: WHY RIVER RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Hayward Williams, J. Hardin
TRACKS:

How You Been * Come Undone * If You Ever Heard Her Name * Easy Coward * Only Love * Because Of You * Probably Never, Maybe Tonight * In The Fire * Meet Me Halfway * Pretenders

AIRPLAY: Because Of You
WEB:

www.haywardwilliams.com

www.whyriver.com

www.hemifran.com

 

 

ROB McHALE
 

der aus Troutman, North Carolina stammende Sänger und Songschreiber ROB McHALE ist einer, der mit seinen Liedern einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann
mit seinem einfühlsamen Singer/Songwriter-Folk-Americana, seiner herausragenden Gitarrentechnik, seiner charismatischen Stimme und seinem ausdrucksstarken, erzählerischem Songwriting, begeistert er seit vielen Jahren schon Anhängerschaft und Kritiker gleichermaßen
die aktuelle Albumveröffentlichung, seine vierte, trägt den Titel Prophets On The Boulevard und die hat er gespickt mit Songs, die schon seine früheren Werke ausgezeichnet haben: intensive Musik, nachdenkliche Texte - authentisch, zeitlos und aufrichtig

TITEL: Prophets On The Boulevard
LABEL: WOODEN DOOR RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Chris Rosser
TRACKS:

Common Ground * Blair Mountain * When The Sun Shines In * Old Man On The Road * Little Red Rooster * Woody’s Shoes * Prophets On The Boulevard * Feels Like Home * Mother Earth * One Star * Deep In The River * Keep Me Warm * When I’m With You

AIRPLAY: Old Man On The Road
WEB:

www.robmchale.com

www.hemifran.com

 

 

CODY CANADA & THE DEPARTED
 

fast drei Jahre hat es gedauert, bevor das neue Album der in Texas basierten Red Dirt-Rockband CODY CANADA & THE DEPARTED auch unsere Breitengrade erreicht hat
der treibende Opener „Lost Rabbitt“ gibt auch gleich die Marschrichtung vor: in Richtung ausgefeilten, durchdachten und erwachsenen Americana-Roots-Country, der neben Melodie und Emphase vor allem das treibende Rhytmuselement setzt und so auch auf Tanzflächen bestens funktionieren dürfte
das Album trägt den Titel 3 und ist der Tatsache geschuldet, dass die aus Cody Canada (vocals, guitars), Jeremy Plato (vocals, bass guitar) und dem Drummer Eric Hansen bestehende Band,  fortan als Trio mit erdig schönem, authentischem, nicht selten auch ziemlich melancholischem, vor allem aber Erinnerungen an legendäre Cross Canadian-Ragweed-Zeiten weckendem Americana die über die Jahre angewachsene Fan-Gemeinde begeistert

TITEL: 3
LABEL: BLUE ROSE RECORDS (Soulfood)
PRODUZENT: Mike McClure, Cody Canada
TRACKS:

Lost Rabbit * Lipstick * A Blackbird * Daughter Of The Devil * One Of These Days * Footlights (mit Robert Earl Keen) * Paranoid * Satellites And Meteors * Unglued * Sam Hain * Song About Nothin' * Better * Betty Was Black (And Willie Was White) * 1800 Miles

AIRPLAY: A Blackbird
WEB:

www.thedepartedmusic.com

www.bluerose-records.de

 

 

BRAD COLERICK
 

beweisen muss sich BRAD COLERICK nichts mehr, denn längst hat sich der South Pasadena lebende Singer/Songwriter aus Nebraska in der kalifornischen Musikszene eine Fanbase erspielt, die seine Americana/alt.country-Songs vor allem ihrer Authentizität wegen lieben
mit Nine Ten Thirty - als Namensgeber musste kurzerhand die Postleitzahl seiner Wahlheimat herhalten - bringt der Musiker bereits sein fünftes Album in die Läden, das abermals einen recht breit aufgestellten Themenbogen spannt
Colerick ist ganz bestimmt ein Mann, der die seltene Gabe hat, manchmal auch kompliziertere Themen auf den Punkt zu bringen und in glaubwürdigen Liedern auszudrücken, die er in ein stimmiges Gewand aus Americana Country/Roots Rock-Folk steckt

TITEL: Nine Ten Thirty
LABEL: BACK 9 RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Guillermo Guzman, Brad Colerick
TRACKS:

Nine Ten Thirty * The Big One * Watercolor * Bachelorette Party * Healer * Weeds * Great Year * Almost Home * Superhero Of The MTA * Millard Stream * She Rides * Route 66

AIRPLAY: Bachelorette Party
WEB:

www.bradcolerick.com

www.hemifran.com

 

 

SWAMPCANDY
 

Mine ist das bereits fünfte Album von SWAMPCANDY, einem in Annapolis, Maryland angesiedelten Roots-Rock-Duo, bestehend aus dem Sänger und Gitarristen Ruben Dobbs und dem Bassisten Joey Mitchell sie selbst haben große Schwierigkeiten, sich und ihre Musik zu erklären so mancher Kritiker versucht es dennoch und greift dabei nicht selten auf gar abenteuerliche Vergleiche zurück vielleicht trifft man es am besten, wenn man die Band als einen Blues/Hillbilly Punk/Folk/Country-Americana-Hybrid bezeichnet generell gibt es unter den 13 Songs - geschrieben wurden sie alle von Dobbs - nur wenige, die sich in eine beliebige Schublade einordnen lassen jede Menge Ecken und Kanten, komplett aus der Zeit gefallen, quirlig, rastlos, explosiv und geprägt von schnellen Tempowechseln und Attacken, die überfallartig jeden Hörer überraschen mit Unterstützung diverser Musikerkollegen macht das Duo genau das, worauf es Lust hat - und nicht das, was man schon immer getan hat der Vibe bleibt das verbindende Moment, der Mine zum Muss für experimentierfreudige, auf ungewohntes neugierige Musiikliebhaber macht, die vielleicht zunächst gar nicht verstehen, was sie da zu hören bekommen

TITEL: Mine
LABEL: SWAMPCANDY MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Steve Wright, Ruben Doss
TRACKS:

JC's Revenge * Party With The Devil * Holy Rope * San Francisco * Red Shoes * Dead Man Walking * Years On End * Anger * Baby's Sick * Sack Of Bones * Burn The Meadow * Knock Out * Never Going Back

AIRPLAY: Knock Out
WEB:

www.swampcandy.com

www.hemifran.com

 

 

JIM PATTON & SHERRY BROKUS
 

in der nicht endend wollenden Menge an Albumveröffentlichungen kann die eine oder andere Scheibe leicht übersehen werden, was allerdings im Fall der aktuellen CD des Singer/Songwriter-Duos JIM PATTON & SHERRY BROKUS dann doch ziemlich schade wäre seit 1994 im texanischen Austin beheimatet, hat das talentierte Americana/Folk-Pärchen für The Hard Part Of Flying elf qualitativ hochwertige Originale eingespielt, die auch nach mehrmaligem Hören noch zünden und Hoffnung und Unterstützung in auch mal schwierigeren Lebenslagen verheißen die akustische Ausrichtung unterstreicht die Wirkung der einzelnen Lieder zusätzlich Fazit: eine ziemlich ruhige, aber zu keiner Zeit öde Angelegenheit, denn die Songs voller Seele und ergreifender Tiefe lassen sich zu Hause vor dem wärmenden Kamin am allerbesten genießen

TITEL: The Hard Part Of Flying
LABEL: BERKALIN RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Ron Flynt
TRACKS:

My Hometown's Not My Hometown Anymore * Learning To Fall * How Did We Come To This * When I Was The King * Ghosts In This Room Tonight * Drunk In Baltimore * She Doesn't Love Him Anymore * Doin' Time * I'm Not Singing For You * Down At The Anchor Inn * Still Got A Little Wild In Me

AIRPLAY: My Hometown's Not My Hometown Anymore
WEB:

www.pattonbrokus.com

www.berkalinrecords.com

www.hemifran.com

 

 

PER GESSLE
 

spannend war das schon immer, was der schwedische Sänger, Songschreiber und Musiker mit seiner Band Gyllene Tider und später zusammen mit Marie Frederiksson unter dem Namen Roxette geleistet hat mit dem neuen, in Nashville eingespielten Album Small Town Talk, setzt PER GESSLE die einen oder anderen neuen Akzente eine entspannt seelenvolle,Exkursion eines erfolgreichen Songwriters, der sich für die Aufnahmen - neben mitwirkenden Gästen wie Savannah Church und Nick Lowes - ganz bewusst mit der Sängerin Helena Josefsson eine gesangliche Absicherung zur Seite stellte

TITEL: Small Town Talk
LABEL: ELEVATOR RECORDS (BMG RIGHTS MANAGEMENT)
PRODUZENT: Christoffer Lundquist, Per Gessle
TRACKS:

There's A Place * The Finest Prize (mit Helena Josefsson) * Small Town Talk (mit Nick Lowe) * Simple Sound * Far Too Close (mit Savannah Church) * Hold On My Heart (mit Helena Josefsson) * No One Makes It On Her Own (mit Helena Josefsson) * Being With You (mit Helena Josefsson) * It Came Too Fast * Name You Beautiful (mit Helena Josefsson) * For The First Time (mit Helena Josefsson) * One Of These Days * Rudy & Me (mit Jessica S.)

AIRPLAY: Being With You (mit Helena Josefsson)
WEB:

www.gessle.com

www.bmg.com

 

 

HILARY SCOTT
 

vier Jahre nach Freight Train Love ist HILARY SCOTT mit ihrem zwölften Album zurück alles auf der Don’t Call Me Angel betitelten Einspielung klingt noch ein wenig ausgereifter und versierter als auf den vielgepriesenen Vorgängern die ursprünglich aus dem US-Bundesstaat Missouri und heute in Puget Sound, Washington lebende Singer/Songwriterin beeindruckt einmal mehr mit einer aufregend spannenden Mischung aus Country, Folk und Rock, die im aktuellen Beispiel mit kräftigen Soul- und Blues-Prisen gewürzt wurde Hilary Scott, nicht zu verwechseln mit Hillary Scott vom Nashville-Trio Lady Antebellum, hat ihr Können als Songschreiberin bereits hinlänglich unter Beweis gestellt und macht das hier erneut als bekennender Americana-Fan kann man gar nicht anders: man muss die neun neuen Songs, wie auch das faszinierende Prince-Cover „Kiss“, vom Fleck weg lieben eine musikalische Amour fou, wie sie gar nicht besser passen könnte zu dieser ausdrucksstarken, gesanglich brillanten Künstlerin aus dem amerikanischen Nordwesten Don’t Call Me Angel ist eines dieser Alben, die mit jedem Hören neue Schichten herausschälen und Melodien und Stimmungen offenbaren, die vorher nicht zu hören waren

TITEL: Don't Call Me Angel
LABEL: BELLTOWN RECORDS
PRODUZENT: Hilary Scott, Johnny Lee Schell
TRACKS:

Don’t Call Me Angel * Not Used To Being Used To * You Will Be Mine * Make It Right * Heartless * Unlove Story * Moon And Back * In Time * Kiss * Here I Am

AIRPLAY: Don't Call Me Angel
WEB:

www.hilaryscott.com

www.belltownrecords.com

 

 

DENNIS K. DUFF
 

der Wunsch generationenverbindende Songs zu schreiben war der maßgebliche Ansporn für den US-amerikanischen Sänger und Songschreiber DENNIS K. DUFF * das hörenswerte Ergebnis liegt in Form des Albums Songs From Lyon County vor Duff’s Lieder wurden inspiriert von seinem Leben, dem Leben seiner Vorfahren und der Geschichte des titelgebenden Lyon County in Kentucky neben dem entbehrungsreichen Leben der in den Bergen von Kentucky lebenden Menschen sind Bürgerkrieg, schwarzgebrannter Whiskey, Tabakkriege, die amerikanische Eisenindustrie und die durch das zur damaligen Zeit ambionierte TVA-Projekt (Dammbau zur regionalen Energieversorgung) entstandenen Probleme wie Landverlust, Überflutungen und Umsiedlung die weiteren von Duff behandelten Themen die bewegenden Geschichten werden verpackt in Traditional Country, Bluegrass und Folk dabei wird der Singer/Songwriter neben Musikern wie Cody Kilby, Jason Carter und Andy Leftwich unterstützt von Paul Brewster (Ricky Skaggs Band), Josh Shilling (Mountain Heart), Bradley Walker, Holly Pitney (Mo Pitney Band) und dem Bluegrass-Duo Darin & Brooke Aldridge mit seinen atmosphärischen Destillaten, die durch die akustische Instrumentierung eine weitaus subtilere Wirkung entfalten, unterstreicht Dennis K. Duff mehr als eindrucksvoll sein ganzes Können

TITEL: Songs From Lyon County
LABEL: GRACEY HOLLER MUSIC
PRODUZENT: Dennis K. Duff, Cody Kilboy
TRACKS:

Wilson Holler (mit Paul Brewster) * Hey Mr. TVA * Road To Dover * Night Riders (mit Josh Shilling) * TC And Pearl (mit Darin & Brooke Aldridge) * Castle On The Cumberland * Iron Hill (mit Paul Brewster) * 37 Flood * When I Leave Kentucky (mit Bradley Walker & Holly Pitney)

AIRPLAY: Hey Mr. TVA
WEB:

www.thecarloways.com

www.graceyhollermusic.com

 

 

KEEGAN McINROE
 

viele Musiker sind unsicher, ob sie zum politischen Geschehen Stellung beziehen sollen der in Lubbock, Texas aufgewachsene und heute in Fort Worth ansässige Singer/Songwriter KEEGAN McINROE ist es nicht mit seinem aktuellen Album A Good Old Fashioned Protest nutzt er die ihm gebotene Plattform und erhebt seine Stimme gegen Krieg, gesellschaftliche Missstände und Ungerechtigkeiten in jeder Form verpackt in ein Gemisch aus Old Country, Blues und Folk hat er neun Songs eingesungen, bei denen der Text eindeutig die Hauptrolle spielt Songs, die zum Mitdenken animieren, nein, dazu sogar zwingend auffordern Songs, wie sie auch von Künstlern Woodie Guthrie, Bob Dylan, Townes Van Zandt oder Ramblin‘ Jack Elliott gesungen wurden Keegan McInroe ist definitiv jemand, der etwas zu sagen hat

TITEL: A Good Old Fashioned Protest
LABEL: KEEGAN McINROE MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Keegan McInroe, Taylor Tatsch
TRACKS:

Talking Talking Head Blues * Big Old River * Bombing For Peace * Christmas 1914 * Bastards & Bitches * The Ballad Of Timmy Johnson’s  Living Brother * Nietzsche Wore Boots * The Love That We Give * Keegan’s Beautiful Dream

AIRPLAY: Keegan's Beautiful Dream
WEB:

www.keeganmcinroe.com

www.hemifran.com

 

 

ANDREW SHEPPARD
 

der in Hailey, Idaho aufgewachsene Singer/Songwriter-Country Americana-Punker ANDREW SHEPPARD meldet sich mit einem ehrgeizigen Projekt zurück: Ein Konzeptalbum, das er gemeinsam mit Eric Loomis und Wes Walsworth produziert und in Nashville, Tennessee aufgenommen hat eine Herausforderung für den ehemaligen Skateboarder, die er mit zehn von ihm selbst geschriebenen Songs gekonnt meisterte mit Steady Your Aim - Nachfolger zur 2014 veröffentlichten EP Trouble After Midnight und der 2015 erschienenen Debüt-CD Far From Here - nimmt er den Hörer mit auf eine musikalische Reise, die diesen so schnell nicht wieder los lässt ehrliche, handgemachte, vielschichtig arrangierte Musik, die aus dem Herzen kommt und die Höhen und Tiefen des Lebens ausgiebig beleuchtet - Schattenseiten inklusive so präsentiert sich Steady Your Aim als rauschhaftes Songwriter-Album mit teilweise cineastischem Charakter, das mühelos zwischen Country, Blues, alt.country, Country Soul, Rockabilly, Outlaw Country, zwischen Rock & Roll, Roots und Americana oszilliert - und zwar, ohne jemals kitschig zu klingen mit tiefenentspanntem Vibe und erdigem Gesang entstand ein mutiges, weil unkonventionelles Album, dem man alles wünscht, nur kein Untergehen in der Masse an Neuveröffentlichungen

TITEL: Steady Your Aim
LABEL: WOOD RIVER PRODUCTIONS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Eric Loomis, Wes Walsworth, Andrew Sheppard
TRACKS:

Take A Walk With Me * Steady Your Aim * Red Wine & White Roses * Here At The Bottom * Travel Light And Carry On * Standin‘ Tall * Not My Kind * Lies As Cheap As Whiskey * Holy Water * Further Away

AIRPLAY: Take A Walk With Me
WEB:

www.andrewsheppardmusic.com

www.hemifran.com

 

 

GREGG STEWART
 

gleich zwei Alben in einem Jahr - Debüt und Nachfolger - verschaffen dem in Kalifornien beheimateten Singer/Songwriter GREGG STEWART eine gewisse Aufmerksamkeit während der ehemalige Frontmann der Americana/Rock-Formation Stewboss den nach ihm benannten Solo-Erstling ausschließlich mit von ihm selbst geschriebenen Songs füllt, gibt es auf Albumveröffentlichung Nr. 2 - Twentysixteen betitelt - eine ganz besondere Kollektion zu hören Stewart covert 14 Nummern von Musikern und Songschreibern, die 2016 verstarben eine hübsche wie eigenwillige Idee, die der ursprünglich im Norden von New Jersey aufgewachsene Amerikaner mit Geschmack und Gespür für den Moment, voll bewegender Emotionen und Kreativität umsetzt schön ist das geworden, lässig und ambitioniert zugleich eine beeindruckende Hommage an große Künstler wie Prince, Leonard Cohen, Guy Clark, David Bowie, Leon Russell und Merle Haggard, die in den Herzen von Musikfans in aller Welt mit ihren Songs für immer unauslöschliche Spuren hinterlassen haben schöner Nebeneffekt: da nicht Jeder jeden Song kennen dürfte, macht Stewart mit diesem Album sicher den einen oder anderen Musikliebhaber neugierig auf das jeweilige Original

TITEL 1: Gregg Stewart
LABEL:

STEWSONGS RECORDS (HEMIFRAN)

PRODUZENT: Kevin Jarvis, Gregg Stewart
TRACKS:

R Is For Rockstar * Let's Go Find A Night * You're The One * Nobody Like You * Give It All You Got * Stone Cold Fox * When The Work Is Done * Hey Doncha * What Am I To Do * Mystery

 
TITEL 2:

Twentysixteen

LABEL:

STEWSONGS RECORDS (HEMIFRAN)

PRODUZENT: Kevin Jarvis
TRACKS:

You Spin Me Round * A Different Corner * Raspberry Beret * Daisies * Sing A Song * One More Love Song * If I Could Only Fly* Pure Imagination * High Flying Bird * I Found Somebody * Out In The Parking Lot * That´s How You Know * Leaving The Table * Starman

AIRPLAY: If I Could Only Fly
WEB:

www.greggstewartmusic.com

www.hemifran.com

 

 

DAVID FITZPATRICK
 

mehrere Jahrzehnte war der Sänger, Songschreiber und Gitarrist Frontmann der aus Milwaukee stammenden David Fitzpatrick Band mit dem von Gary Taning produzierten Album Parachutes In Hurricanes probiert es DAVID FITZPATRICK dann doch noch solo dieser späte Versuch muss als echter Glücksfall gewertet werden seine elf Songs zwischen Americana und Heartland Rock, angereichert mit dem einen oder anderen alt.country-Soul-Pop-Tupfer, sind über alle Zweifel erhaben das musikalische Rückgrat bilden entspannte Beats und jede Menge chillige, angenehme, unaufdringliche Melodiebögen an Durchschlagskraft mangelt es dank der präzisen Reime von Fitzpatrick trotzdem nicht eine musikalische Sternstunde, die - und da sind sich die meisten Musikkritiker einig - jeden John Mellencamp-/Bob Seger-Fan nachhaltig begeistern dürfte

TITEL: Parachutes In Hurricanes
LABEL: DAYSTORM MUSIC
PRODUZENT: Gary Tanin
TRACKS:

Lost On The Same Street * Long Way Down * Half A Mile * How I Wish * All In Tonight * Your Ghost * Money Isn't Everything * So Happy With You * Bed Of Roses * If I Could * Done To Me

AIRPLAY: Half A Mile
WEB:

www.reverbnation.com/davidfitzpatrick

 

 

 

DULCIE TAYLOR
 

Folk, Americana, Singer/Songwriter-Pop und Blues sind wesentliche Komponenten, vom Gesanglichen fühlt man sich zuweilen an Lucinda Williams oder Kimmie Rhodes erinnert, im Album Opener „Used To Know It All“ auch an Marshall Chapman, aber insgesamt ist das alles schon sehr eigen alles, aber auch sehr gut, was die US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin DULCIE TAYLOR auf ihrer jüngsten Albumeinspielung da abliefert mit Ausnahme des Titelsongs wurden alle Songs auf der Better Part Of Me betitelten CD von Taylor geschrieben auf ihrem bereits siebten Album gibt sich die Kalifornierin erstaunlich und songorientiert, melodisch reizvoll verpackt sie Themen wie Liebe, Verlust und vergangene wie bestehende Beziehungen, mal romantisch, mal wunderbar lässig, immer aber alle Konventionen außer acht lassend gekonnt versteht sie es dazu auch kompliziertere Situationen wie Klimawechsel und Umweltsünden allgemeinverständlich aber ohne erhobenen Zeigefinger an den Mann zu bringen bestes Beispiel dafür ist auch der als Single veröffentlichte Country-gefärbte Song „Halfway To Jesus“, in dem sie der Gesellschaft einen Spiegel vorhält und mahnt: „It ain’t like we haven’t been warned, now we’re living through thousand years storms; looking back, where does that leave us?“ es lohnt sich, dieser CD mehr als eine Chance zu geben

TITEL: Better Part Of Me
LABEL: BLACK IRIS RECORDS
PRODUZENT:

George Nauful, Damon Castillo, Dulcie Taylor

TRACKS:

Used To Know It All * God Did Me A Favor * Watch Me Hurt * Long Gone * The Moon Is Cold * I Do * Halfway To Jesus * Hearts Have To Break (mit George Nauful) * Shining In His Eyes * Dove Crying In My Window * Better Part Of Me

Live)

AIRPLAY: Watch Me Hurt
WEB:

www.dulcietaylor.com

www.blackirisrecord.com

 

 

SCOTT KIRBY
 

der „Southernmost Point“ ist der südlichste Teil der USA, von dort aus is man näher an Kuba als am Festland der USA dort, genauer gesagt im schönen Key West, ist seit vielen Jahren der Singer/Songwriter SCOTT KIRBY zuhause in seinem Musikclub Smokin‘ Tuna Saloon ist er jedes Jahr auch Gastgeber des Key West Songwriters‘ Festival, der größten Veranstaltung dieser Art in der Welt der eigentlich aus Ohio stammende Kirby ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, ein wunderbarer Troubadour unserer Zeit, der mit Chasing Hemingway’s Ghost bereits sein achtes Album veröffentlicht hat auch als Sänger und Gitarrist überzeugt er erneut, auf dem von Andy Thompson produzierten Album dessen Bruder Matt (beide dem einen oder anderen noch als Mitglieder der Thompson Brothers Band in Erinnerung) wirkte als Multi-Instrumentalist bei den Aufnahmen mit das ambionierte Trio hält sich nicht lange mit umständlichen Vorreden auf, sondern kommt beim Album Opener „This Place Is My Home“ gleich richtig zur Sache in der weiteren Folge begeistern Kirby & Co. mit einer unschlagbaren Kombination aus schneidigen Gitarrenriffs, treibenden Rhythmen und hymnischen Melodien der herrlich entspannte Mix aus Folk, Country Rock, Pop und Americana - der zwischenzeitlich auch schon mal an Jimmy Buffett erinnern kann - ist gelungen und hat es verdient, ein möglichst großes Publikum zu erreichen

TITEL: Chasing Hemingway's Ghost
LABEL: SCOTT KIRBY MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Andy Thompson
TRACKS:

This Place Is My Home * The Unlearning * We Own Key West * Chasing Hemingway's Ghost * Ava Rose * La Casa Cayo Hueso * Mother Winter * Morning In Montana * Happy Hour Blues * Summer Wind

AIRPLAY: Chasing Hemingway's Ghost
WEB:

www.scottkirby.com

www.hemifran.com

 

 

THE CARNIVALEROS
 

die aktuell aus Gary Mackender, Karl Hoffmann, Joe Fanning, Les Merrihew und Björgvin Benediktsson bestehende Band weiß, wie sie ihr Publikum abzukochen hat auf der bereits sechsten Albumeinspielung scheuen die Neo-Folk-Musiker aus Tucson, Arizona weder vor Zydeco noch vor Rhumba, Tex/Mex, New Orleans-Blues und Americana zurück, ihre aufgedrehte Rhythmussektion treibt von Song zu Song voran von der ersten Nummer an, dem kraftvoll abgehenden „Liquor, Vice, And Sin“, überzeugt das Quintett durch sein handwerkliches Können, dem charismatischen Gesang von Mackender und dessen exquisites Songwriting zu den weiteren Höhepunkten der Produktion zählen auch „Young Danny Lee“ und „Why Not Marry“ - zwei Songs, bei denen die Sängerin Catherine Zavala zum Einsatz kommt am Ende steht ein extrem eigenwilliger Musik-Cocktail, der sich nicht in nur eine Schublade stecken lässt eine unschlagbare Mixtur aus eingängigen Hooklines und packenden Melodien - so unwiderstehlich wie noch nie

TITEL: Tallsome Tales
LABEL:
GARY MACKENDER MUSIC
PRODUZENT: Gary Mackender, Karl Hoffmann
TRACKS:

Liquor, Vice, And Sin * Let’s Dance * Rudy Got Caught Again * Young Danny Lee (mit Catherine Zavala) * Justified Fitting End * The Purple Door (Instrumental) * The Die Was Cast * Why Not Marry (mit Catherine Zavala) * To Be Home Again * The Scarlet Oak (Instrumental) * Belinda Bonita * The Telling Kind (Instrumental)

AIRPLAY: To Be Home Again
WEB:

www.carnivaleros.com

 

 

RUPERT WATES
 

der Singer/Songwriter RUPERT WATES wurde in London geboren, lebt aber seit vielen Jahren in New York und in Colorado mit The Lights Of Paris (Nachfolger von Colorado Mornings aus dem Jahr 2016) präsentiert der immens talentierte Folk-Balladeer sein bereits neuntes Album hört man die neuen Songs, drängen sich Vergleiche mit berühmten Singer/Songwriter-Kollegen wie Leonard Cohen, Gordon Lightfoot, Bob Dylan und Don McLean auf die auf das Nötigste reduzierte Instrumentierung lenkt die Aufmerksamkeit des Hörers unmittelbar und beabsichtigt auf die ausdrucksstarke Stimme des Singer/Songwriters das Wates zudem ein fabelhafter Liedermacher und Poet ist, wird durch die elf von ihm geschriebenen Stücke einmal mehr bestätigt

TITEL: The Lights Of Paris
LABEL: RUPERT WATES MUSIC/BITE MUSIC LIMITED (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Rupert Wates
TRACKS:

The Balladeer * The Day The Great Ship Went Down * Long Winter Is Coming * I Can’t Shut My Eyes * (One For The Living And) One For The Road * Oh The Times * Fields Of America * A Song Of Your Own * My Face To The Morning * The Time Will Come * The Lights Of Paris

AIRPLAY: (One For The Living And) One For The Road
WEB:

www.rupertwatesmusic.com

www.hemifran.com

 

 

NICO RIVERS & THE BLACK GRASS
 

nach drei EP-Veröffentlichungen war es für NICO RIVERS wohl an der Zeit für das erste Album in voller Länge begleitet von seiner derzeit aus acht Mitgliedern bestehenden Band The Black Grass spielte der aus Boston, Massachusetts stammende Sänger und Songschreiber zehn von ihm geschriebene Songs für sein Debütalbum ein eindrucksvoll liefert Rivers mit Tiny Death den Beweis dafür, das Qualität, zumal musikalische und lyrische, gemeinhin nicht auf Bäumen wächst so mancher der Songs kommt so euphorisierend daher, dass man sich glatt darin verlieren könnte eben weil Nico - der auch im Stuhl des Albumproduzenten saß - seinen von ihm kreierten Musik-Mix aus Folk, Americana, Roots, Country und Rock richtig gut beherrscht seine hohe, unverwechselbare Stimme harmoniert bestens mit der von Emily Graham-Handley, die bei allen Tracks als Background-Sängerin zur Stelle war bei dem gemeinsam mit Black Grass-Mitgliedern entwickelten Sound geht Rivers sehr atmosphärisch vor und zeichnet so variantenreiche Stimmungsbilder das Ergebnis ist ein Album zum Träumen, zum genauer Hinhören und sich Verlieben - zumindest in die Musik

TITEL: Tiny Death
LABEL:

SONGS & WHISPERS (BROKEN SILENCE/HEMIFRAN)

PRODUZENT: Nico Rivers
TRACKS:

Tidal Wave * Devil's Boots * All The Same * In The Reeds * Backroads * Misty Nebraska * Oildrips * Unraveling Strand * Ghosts * The Wheel

AIRPLAY: Tidal Wave
WEB:

www.nicorivers.com

www.songsandwhispers.com

www.hemifran.com

 

 

ADRIAN NYE
 

der ambitionierte Liedermacher und Sänger ADRIAN NYE - aus Colorado - einst Gitarrist der 80er New Wave-Band Lizards In A Circle - kommt mit einem Album voller intelligenter Songs um die Ecke die durchgängig selbst geschriebenen Stücke zwischen Modern Folk, Singer/Songwriter, Roots, alt.country und Americana wirken wunderbar unverkrampft, melodienverliebt und mit unaufgeregter, warmen Stimme eingesungen Nye’s erstes Soloalbum trägt den Titel West With The Night und entstand unter der Regie des Produzenten Bradley Kopp in Austin, Texas die mitwirkenden Musiker Glenn Fukunaga am Bass, Joel Guzman am Akkordeon, Phil Bass am Schlagzeug, David Webb am Keyboard, Bradley Kopp am Dobro und Gitarre und der Background-Sängerin Lorrie Singer begleiten den Gesang harmonisch und kreieren so ein schönes und volles Klangbild in elf Titeln widmet er sich zwischenmenschlichen Problemen, alltäglichen Begebenheiten und Gedanken - überraschend, vielfältig und mit viel Gefühl zwischen sehnsuchtsvoller Eindringlichkeit und positiver Zugewandtheit trägt seine unaufgeregte Stimme - sie wurde schon mit denen von Cat Stevens, Nick Drake, J.J. Cale und Mark Knopfler verglichen - durch die Strophen und Refrains bei genauerem Hinhören fällt auf, dass viele der Arrangements klein, doch dafür sehr raffiniert sind als erstes Solo-Album überzeugt dieses Werk vollkommen und wartet mit einer sehr guten Qualität auf Liebhaber der moderneren Folkmusik dürften damit zufrieden sein

TITEL: West With The Night
LABEL:
BLUE DOME RECORDS
PRODUZENT: Bradley Kopp
TRACKS:

Til She's Not Afraid * West With The Night * Who Would You Be Like * Gotta Be Alone Sometime * Find Yourself In Love * What I Was To You * Straight Ahead Blues * Love's For Believing * Early To Rise * Solemn Dancer * Dragonflies

AIRPLAY: Early To Rise
WEB:

www.adriannyemusic.com

 

 

ACHILLES WHEEL
 

seit die aus Nevada City, Kalifornien stammende Band mit dem Debütalbum Thirteen Hours (2012) die Americana/Roots Rock-Szene gründlich aufmischte, waren ACHILLES WHEEL immer wieder für die eine oder andere Überraschung gut auch von ihrer unbändigen Energie hat die Formation um die beiden Sänger und Gitarristen Jonny „Mojo“ Flores und Paul Kamm bis heute nichts  eingebüßt, und so verwundert es nicht, das Achilles Wheel sich auch auf ihrem mittlerweile vierten Studioalbum gewohnt kompromisslos präsentieren, auch wenn der Opener „Drink The Water“ erst einmal ein eher verhaltenes Tempo anschlägt doch danach nimmt die 13-Song-Kollektion mit dem Flores/George Lloyd-Track „Blow Wind Blow“  schnell Fahrt auf, ohne sich neuen Einflüssen zu verschließen aus Classic Rock, Southern Rock, Folk Rock, Country, Bluegrass, Roots und Jam Rock schlagen die sechs Bandmitglieder einen Bogen zwischen dem Gestern und Heute, haben die Faszination und Power ihrer Liveperformances ins Studio gerettet, was den Eindruck hinterlässt, das Sextett sei in einen Jungbrunnen gefallen mit den durchgängig selbst geschrieben Original-Songs liefert die Gruppe mit Survivor eines ihrer ambitioniertesten Werke ab Americana Music wie sie sein sollte: abwechslungsreich und spannend, traditionell und modern

TITEL:

Sanctuary

LABEL:

ACHILLES WHEEL RECORDS

PRODUZENT: Achilles Wheel, Oz Fritz
TRACKS:

Drink The Water * Blow Wind Blow * Across The River * Cross The Bridge * Love Is Thicker Than Water * Sanctuary * Shadow Of A Doubt * Honey Bee Wine * Oak Tree * One More Last Chance * Rain Don't Last Forever * Babylon By Morning * Turn The Worm

AIRPLAY: Blow Wind Blow
WEB:

www.achilleswheel.com

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