THE LYNNes
 

obwohl sie sich in der Vergangenheit schon mehrmals eine Bühne teilten und gemeinsam an neuen Songs feilten, haben die beiden kanadischen Singer/Songwriterinnen Lynn Miles und Lynne Hanson noch nie zuvor miteinander aufgenommen Abhilfe schafft das Heartbreak Song For The Radio betitelte Albumdebüt, für das die beiden nun unter dem Namen THE LYNNes firmierenden Damen zehn Co-Writes eingesungen haben das kompetente Power-Duo überzeugt auf der ganzen Linie und mit einem Sound, der das Beste aus den beiden Protagonistinnen hervorbringt eine mehr als eindrucksvolle Kollaboration, mit der sich die talentierten Folk/Americana Country-Künstlerinnen aus Ontario gleichermaßen die begehrte Aufmerksamkeit bei den Fans und in der Musikszene sichern

TITEL: Heartbreak Song For The Radio
LABEL:
THE LYNNes MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Lynne Hanson, Lynn Miles
TRACKS:

Cold Front * Cost So Much * Heartbreak Song For The Radio * Recipe For Disaster * Don't Look Down * Dark Waltz * Halfway To Happy * Blue Tattoo * Blame It On The Devil *  Heavy Lifting

AIRPLAY: Recipe For Disaster
WEB:

www.thelynnes.com

www.hemifran.com

 

 

KELSEA BALLERINI
 

mit ihrem 2015 veröffentlichten Albumdebüt The First Time wurde KELSEA BALLERINI bekannt es bescherte der 24-jährigen Sängerin aus Mascot, Tennessee drei Top-10-Plätze und einen 1 Nr.-Hit („Peter Pan“) in den Billboard-Country Charts an diese Erfolge aufbauend macht sie mit ihrem Unapologetically betitelten Nachfolger unmissverständlich klar, dass sie zu ihren Vorbildern bekannte Künstlerinnen wie Shania Twain und Taylor Swift zählt bestens gelungen ist es Ballerini ihre ja wirklich herausragende Stimme mit einer Emotionalität zu füllen, die Musik als Sprache der Seele zum Ausdruck bringt die zwölf neuen, von ihr mitgeschriebenen Songs entsprechen dem Geschmack ihrer Fans und erfüllen die Erwartungen, die diese an ihr Zweitwerk stellten mit dem unbedingten Willen zur Weiterentwicklung wurden Dynamik und Produktion verfeinert die Rhythmussektion bildet ein uneinnehmbares Bollwerk aus kraftvollen, zugleich aber sehr detailreichen Sound in Bezug auf ihre Virtualität und ihren Ideenreichtum lassen die Songs jedenfalls keinerlei Wünsche offen Kelsea’s beeindruckender, kristallklarer Gesang erreicht ein neues Level und die durch Banjo und Fiddles gesetzten Akzente wirken eindringlicher denn je mit Album Nr. 2 knüpft Kelsea Ballerini nahtlos an die starke Leistung ihres Debüts an und liefert eine makellose Country Pop-Platte ab

TITEL: Unapologetically
LABEL: BLACK RIVER ENTERTAINMENT (HEMIFRAN)
PRODUZENT:

Jason Massey, Forest Glen Whitehead

TRACKS:

Graveyard * Miss Me More * Get Over Yourself * Roses * Machine Heart * In Between * High School * End Of The World * I Hate Love Songs * Unapologetically * Music * Legends

AIRPLAY: Miss Me More
WEB:

www.kelseaballerini.com

www.blackriverent.com

www.hemifran.com

 

 

DIERKS BENTLEY
 

das neunte Studioalbum nahm der am 20. November 1975 in Phoenix, Arizona geborene DIERKS BENTLEY in Telluride, Colorado, in den Rocky Mountains auf: Das passt! die aus 13 Songs bestehende Kollektion führt den Sänger und Songschreiber zu seinen musikalischen Wurzeln zurück seine Liebe zum Bluegrass paart der Publikumsliebling auf der The Mountain betitelten Einspielung mit angesagtem Country-Roots-Rock für das gewisse Extra sorgen sowohl das Erfolgsduo Brothers Osborne („Burning Man“) wie auch die bestechend starke Sängerin Brandi Carlile „Travelin‘ Light“ verstärkt wird der durchgängig positive Gesamteindruck dazu noch durch das Mitwirken von solchen Spitzenmusikern wie Sam Bush, Tim O’Brien und Jerry Douglas The Mountain ist daher ein bedingungsloses „Must-Have“ für jeden Country Music-Liebhaber

TITEL:

The Mountain

LABEL:
CAPITOL RECORDS NASHVILLE (UNIVERSAL MUSIC)
PRODUZENT: Ross Copperman, Jon Randall Stewart, Arturo Buenahora Jr.
TRACKS:

Burning Man (mit Brothers Osborne) * The Mountain * Living * Woman, Amen * You Can't Bring Me Down * Nothing On But The Stars * Goodbye In Telluride * My Religion * One Way * Son Of The Sun * Stranger To Myself * Travelin' Light (mit Brandi Carlile) * How I'm Going Out

AIRPLAY: Burning Man (mit Brothers Osborne)
WEB:

www.dierks.com

www.umgnashville.com

 

 

JOHN CARTER CASH
 

diese mit 17 Songs gespickte Veröffentlichung von JOHN CARTER CASH, dem einzigen Sohn der Country Music-Ikone Johnny Cash und seiner Frau June Carter, kam anlässlich des Record Store Day 2018 als Vinyl-Doppelalbum in die Läden und ist jetzt auch auf CD erhältlich entstanden sind die Aufnahmen für die We Must Believe in Magic betitelte Kollektion über einen Zeitraum von zehn Jahren das Repertoire speist sich hauptsächlich aus Carter Cash-Original-Songs, die er u.a. mit Bill Miller, Wesley Orbison und Shawn Camp geschrieben hat dazu kommen Cover-Versionen wie „Feel Like Going Home“ von Charlie Rich und „Paradise“ von John Prine beim Titelsong handelt es sich um die Neuauflage einer Bob McDill/Allen Reynolds-Komposition, die Crystal Gayle bereits 1977 als Titel für ihr viertes Album wählte nach mehrmaligem Anhören entfaltet diese abwechslungsreiche Mixtur ihre größte Wirkung nicht alles wird allen gefallen, aber einige starke Nummern, die auch Menschen mögen werden, denen der Name John Carter Cash bislang eher suspekt war, verleihen der Werkschau das Prädikat wertvoll eine dieser Nummern ist John’s eigene Version des durch die Aufnahme seines Vaters mittlerweile zum Klassiker veredelten Trent Reznor-Songs „Hurt“ ein faszinierendes Album für alle, die an die Magie glauben, egal in welcher Art oder Form - und sei es die der Musik

TITEL: We Must Believe In Magic
LABEL: REVIVER LEGACY RECORDS
PRODUZENT:

John Carter Cash

TRACKS:

We Must Believe In Magic * Feel Like Going Home * Brave Young Man * Dragon Song (mit Eric Hamilton) * Runaway Train * Prayers For St. Regis * The Dungeon * Heaven's Song (mit The Fisk Jubilee Singers) * Holy Train * Dance With Me * Awake Sweet Dreamer (mit Sarah Peasall McGuffey) * Jayne Hill * Hurt * Let The Lower Lights Be Burning * Paradise * Poor Boy And The Captain's Daughter (mit Sarah Peasall McGuffey) * Into The Blue (mit George & Dave Daeger)

AIRPLAY: Poor Boy And The Captain's Daughter (mit Sarah Peasall McGuffey)
WEB:

www.johncartercash.com

www.revivermusic.com

 

 

HEIDI PARTON
 

mit ihrem This Kind Of Love betitelten Albumdebüt beweist die Nichte der Country-Ikone Dolly Parton eindrucksvoll, dass die Musik wohl im Blut der Familie liegt HEIDI PARTON erfüllt sich damit nach über 25 Jahren im Show-Geschäft endlich einen langgehegten Traum bereits mit vier Jahren stand sie zusammen mit ihrem Vater Randy Parton auf der Bühne Dolly’s Bruder zeichnet beim Erstling seiner Tochter nicht nur als Produzent verantwortlich, sondern wirkte bei einigen Stücken auch als Background-Sänger mit der überwiegende Teil der Songs, darunter mit „Think About Love“ und „Circle Of Love“ zwei aus dem Repertoire ihrer mega-erfolgreichen Tante, versprühen viel Popappeal sehr irdisch, bodenständig geht dagegen der vom Nashville-Songwriter Kieran Kane geschriebene Titel „I’ll Be Turning To You“ wunderbar leicht in die Ohren ihre gesanglichen Qualitäten kommen in einem Song wie im Gospel-gefärbten „I Am Ready“ deutlich zur Geltung eine auch emotional ansprechende Aufnahme, die man sehr gerne immer wieder hören kann das Thema Liebe wird beim gelungenen Debüt von Heidi Parton groß geschrieben, variantenreich verpackt in Country, Pop, Rock und Gospel die talentierte „Newcomerin“ kann auf das erzielte Ergebnis wirklich stolz sein

TITEL:

This Kind of Love

LABEL:

A KISS OF RED PRODUCTIONS

PRODUZENT: Randy Parton
TRACKS:

Think About Love * Son Of A Preacher Man * Baby, I Love You * I’ll Be Turning To You * You Got It * This Kind Of Love * Nothing’s Gonna Stop Us Now (mit Randy Parton) * Stand Beside Me * Foolish Heart * I Am Ready * BONUS TRACK: Circle Of Love

AIRPLAY: I’ll Be Turning To You
WEB:

www.heidiparton.com

 

 

SOUTHERN HALO
 

von ihren Fans bereits mit Hochspannung erwartet, veröffentlicht das aus den drei Schwestern Natalia, Christina und Hannah Morris bestehende US-Gesangstrio SOUTHERN HALO sein zweites Album mit Just Like In The Movies, dem Nachfolger zum vor drei Jahren selbstbetitelten Albumdebüt, schließen die drei jungen Damen aus Cleveland, Mississippi nahtlos an den erfolgreichen Karrierestart an das Trio überzeugt in den 14 Tracks - darunter auch komplex arrangierte und instrumentierte Midtemponummern - mit einer unwiderstehlichen Mischung aus New Country, Country Rock- und Pop man hört den Stücken die große Leidenschaft, Hingabe und Konzentration an, mit denen die Drei bei der Sache sind, in jeder Sekunde die Formation hat sich in allen Belangen deutlich gesteigert und präsentiert Hymnen mit Langzeitwirkung das gelingt mit ansteckenden Melodien, variantenreicher Instrumentierung und feinstem Harmoniegesang hörenswert sind zudem auch die erzählten Geschichten - zehn davon wurden von Natalia („Nata“) selbst geschrieben bzw. mitgeschrieben die Leadsängerin hatte auch die Idee für das von ihr als Konzeptalbum bezeichnete Album: „Alle Songs sind wie Puzzlestücke, die sich perfekt zu einem Bild formen.“ die 14 Songs zeichnen sich durch eine mitreißende Dynamik und einen unerschöpflichen Ideenreichtum aus wer auf knackig-frischen Country-Pop abfährt, der kann mit Southern Halo und Just Like In The Movies nichts falsch machen

TITEL: Just Like In The Movies
LABEL: SOUTHERN HALO MUSIC
PRODUZENT: Catt Gravitt, Gerald O'Brien
TRACKS:

Southern Halo * My Girls And Me * Notice Me * I Think Too Much * Tom Girl * Anything Is Possible * Not Today * Missing Mississippi * Famous * Gettin' Back Up * Hey Boy * Coming Home * It's Always Been You * Just Like In The Movies

AIRPLAY: I Think Too Much
WEB:

www.southernhalo.net

 

 

LINDI ORTEGA
 

maximale Gefühlsregung bei minimalen musikalischen Mitteln scheint hier zum Stilprinzip auserkoren worden zu sein die in Toronto, Ontario geborene Singer/Songwriterin LINDI ORTEGA präsentiert mit Liberty ihr erstes Konzeptalbum, das sowohl melodisch wie auch beim sehr anspruchsvollen Musik-Arrangement - abweichend von all ihren bisherigen Arbeiten - auf dem Werk des Oscar-Gewinners Ennio Morricone basiert Einsamkeit, Verlorenheit, Verzweiflung, dunkle Abgründe und eine schier endlose Traurigkeit sind die großen Themen des in Nashville unter der Regie des Produzenten Skylar Wilson (Andrew Combs, Justin Townes Earle) und der Mithilfe von Spitzenmusikern wie dem Country Music Hall of Famer Charlie McCoy eingespielten Albums doch all das wäre nur halb so schön, thronte über diesem einzigartigen, mitunter an italienische Western erinnernden Klangteppich nicht der wunderschöne, engelsgleiche, fast schon gespenstisch anmutende Gesang der kanadischen Americana/Roots-Chanteuse sicher ist Liberty nicht das kommerziellste Album, das Lindi Ortega hätte aufnehmen können, allerdings ist es eines ihrer spannendsten

TITEL: Liberty
LABEL:
SHADOWBOX MUSIC INC. (MEMBRAN)
PRODUZENT: Skylar Wilson
TRACKS:

Through The Dust, Part 1 (Instrumental)* Afraid Of The Dark * You Ain’t Foolin‘ Me * Til My Dyin‘ Day * Nothing Is Impossible * Through The Dust, Part 2 (Instrumental) * The Comeback Kid * Darkness Be Gone * Forever Blue * In The Clear * Pablo * Lovers In Love * Through The Dust, Part 3 (Instrumental) * Liberty * Gracias A La Vida

AIRPLAY: The Comeback Kid
WEB:

www.lindiortega.com

 

 

FLYNNVILLE TRAIN
 

vier Jahre nach der letzten Albumveröffentlichung Back On Track meldet sich die Country-Band FLYNNVILLE TRAIN mit einer neuen CD bei den Fans zurück weit länger ist es her, dass sich die aus den Brüdern Brian (lead vocals) und Brent Flynn (lead guitar, harmony vocals), Tommy Bales (drums) und Joseph Shreve (bass, harmony vocals) bestehende Formation mit den Singles „Last Good Time“ und „Nowhere Than Somewhere“ (beide Auskopplungen aus ihrem selbstbetitelten Debütalbum) in den Billboard-Country Charts notieren konnte erneut setzt man bei der FVT IV betitelten Einspielung auf einen stimmigen Mix aus Country und Southern Rock, der sich vor allem bei den Live-Auftritten der Gruppe bestens bewährt hat bei Flynnville Train ist man laut ihrem Leadsänger Brian Flynn mächtig stolz darauf noch immer beisammen zu sein die neuen Songs, darunter auch eine Neuauflage des Ricky Nelson-Klassikers „Garden Party“ sind natürlich auch mit im Gepäck, wenn man vor europäischen Country Music-Fans auftritt hier hat sich die Band über die Jahre mit ihrer von Waylon Jennings, Montgomery Gentry, Marty Stuart, ZZ Top, Eric Clapton, der Marshall Tucker Band und den Kentucky Headhunters beeinflussten Musik längst ein treues Publikum erspielt ob es aber in einem sich veränderten Umfeld ein weiteres Mal gelingt die US-amerikanischen Country Charts zu erobern, bleibt eher abzuwarten der eine oder andere Song hätte sicher das Zeug dazu trotz allem sollte man den Flynville Train keinesfalls verpassen

TITEL: FVT IV
LABEL:
FVT RECORDS
PRODUZENT: Flynnville Train
TRACKS:

From The Beginning * It Comes To Me Naturally * Five Gallon Tear * Garden Party * Blackgrass (The Chase) (Instrumental) * Your Day's Comin'

AIRPLAY: It Comes To Me Naturally
WEB:

www.flynnvilletrain.com

 

 

KACEY MUSGRAVES
 

im Leben der texanischen Sängerin und Songschreiberin KACEY MUSGRAVES hat sich so einiges geändert, was Musik und Image betrifft ursächlich ist dafür zu einem Großteil der Singer/Songwriter Ruston Kelly, den die Texanerin vor zwei Jahren im legendären Bluebird Cafe in Nashville kennengelernt hat und mit dem sie seit dem 24. Dezember 2016 verheiratet ist keine Newcomerin der letzten Jahre war so erfolgreich wie Musgraves mit ihrem Same Trailer, Different Park betiteltem Major Label-Debüt und dem Nachfolger Pageant Material beglückte die heute 29-jährige Ausnahmekünstlerin die Country Music-Szene auf unglaublich beeindruckende Weise sexy, smart, hinreißend schön, absolut stilsicher und mit allergrößtem Talent gesegnet festigte sie ihren künstlerischen Stellenwert einen nicht unwesentlichen Anteil hatten daran auch die zwei Grammys und vier CMA- und ACM-Awards Musgraves verzauberte schon immer auch Leute, die nichts mit Country anfangen konnten da allerdings die einschlägigen Radiosender ihre Songs nicht im erhofften Ausmaß spielten, nimmt sie mit der neuesten Veröffentlichung eine spürbare Kurskorrektur vor, ohne sich dabei dem üblichen Nashville Country-Pop-Kitsch zu ergeben mit Golden Hour will man auf jeden Fall ein breiteres Publikum ansprechen damit das gelingt verzichtet man bei der Instrumentierung auf  die Fiddle und statt lauter Töne wird verstärkt auf coole Eleganz und Country Contemporary gesetzt zum Glück geblieben sind das bemerkenswert gute Songwriting und die sich wunderbar leicht in die Gehörgänge eingrabenden Melodien sie selbst bezeichnet ihren neuen Stil - mit dem ihr der Durchbruch auch außerhalb des Country-Genres gelingen sollte - als futuristischen Space-Country am Ende steht erneut eine rundum hörenswerte Produktion, die das musikalische Spektrum von Kacey Musgraves vorsichtig erweitert und es so noch reizvoller und variantenreicher macht eine musikalische Sternstunde, die jeden alten und neuen Fan nachhaltig begeistern dürfte

TITEL: Golden Hour
LABEL:

MCA NASHVILLE RECORDS (UNIVERSAL MUSIC)

PRODUZENT: Ian Fitchuk, Daniel Tashian, Kacey Musgraves
TRACKS:

Slow Burn * Lonely Weekend * Butterflies * Oh, What A World * Mother * Love Is A Wild Thing * Space Cowboy * Happy & Sad * Velvet Elvis * Wonder Woman * High Horse * Golden Hour * Rainbow

AIRPLAY: Space Cowboy
WEB:

www.kaceymusgraves.com

www.umgnashville.com

www.universal-music.de

 

 

BROTHERS OSBORNE
  das nennt man wohl einen echt gelungenen Start in eine Bilderbuchkarriere das aus T.J. und John Osborne bestehende Duo aus Deale, Maryland legte nach der Veröffentlichung ihres Major Label-Debüts Pawn Shop vor zwei Jahren einen wirklich rasanten Durchmarsch an die Spitze der aktuellen Country Music-Szene hin mit den beiden Singleauskopplungen „Stay A Little Longer“ und „It Ain’t My Fault“ trafen die gefeierten BROTHERS OSBORNE mitten in die Herzen der vor allem weiblichen Fans nachdem sie sich mit Talent, Zielstrebigkeit und Engagement ganz nach oben gearbeitet haben, gelingt es dem amtierenden CMA- und ACM-Duo des Jahres sich mit dem von  Jay Joyce produzierten Nachfolger Port Saint Joe auf vorzügliche Weise sich dort endgültig zu etablieren besonders sympathisch mach die Sänger, Songschreiber und Musiker dabei ihre Bodenständigkeit, die Nähe, die sie zu ihren Fans aufbauen ein bisschen weniger Beat, dafür mit mehr Reife, gefühlvoller und emotionaler, dennoch aber auch immer wieder rockig und abwechslungsreich - das alles zeichnet die neuen Song-Originale aus schwungvolle Texte, flotte, auch tanzbare Kompositionen, emotionale Momente und pure Lebenslust: Port Saint Joe ist ein Album für alle Stimmungen die innere Ruhe und Gelassenheit der beiden Protagonisten durchzieht den Mix aus Southern Rock, Americana, R&B und Old School-Country wie ein roter Faden spannend macht die ganze Geschichte vor allem, dass man weiter am Ausprobieren ist - was geht und was nicht noch funktioniert nicht jede Idee („A Couple Wrongs Makin‘ It Alright“), was sich aber kaum störend auswirkt am Ende steht ein herrlich vielseitiges Werk, das dem brüderlichen Repertoire eine überraschende Facette hinzufügt mit Port Saint Joe - benannt nach dem kleinen Beach-Städtchen in Florida, wo im Strandhaus ihres Produzenten die Aufnahmen dazu entstanden - nehmen T.J. und John Osborne einen neuen Abschnitt in ihrer Karriere, der von Erfolg gekrönt ist
TITEL:

Port Saint Joe

LABEL:
EMI NASHVILLE RECORDS (UNIVERSAL MUSIC)
PRODUZENT: Jay Joyce
TRACKS:

Slow Your Roll * Shoot Me Straight * I Don’t Remember Me (Before You) * Weed, Whiskey And Willie * Tequila Again * A Couple Wrongs Makin‘ It Alright * Pushing Up Daisies (Love Alive) * Drank Like Hank * A Little Bit Trouble * While You Still Can

AIRPLAY: Shoot Me Straight
WEB:

www.brothersosborne.com

www.umgnashville.com

   

 

 

LUKE BRYAN
 

spätestens seit der aus Leesburg, Georgia stammende LUKE BRYAN mit seinem Single-Hit „All My Friends Say“ die Country-Szene im Sturm eroberte steht sein Name für absolut frischen, dennoch aber traditionsverbundenen Country und der kommt nicht selten honky-tonkig und vor allem partytauglich daher ohne sich verbiegen zu müssen repräsentiert der blendend aussehende Sänger und Songschreiber den bodenständigen Country-Star zum Anfassen – ganz ohne Allüren oder Macken mit What Makes You Country präsentiert der Vater der beiden Söhne Thomas und Tatum - dazu kommen noch drei Kinder seiner verstorbenen Schwester, die Bryan und seine Ehefrau Caroline selbstlos aufnahmen, nachdem auch deren Mann unerwartet und unter unbekannten Umständen ums Leben kam - sein sechstes Studioalbum produziert wurde die mit 15 neuen Songs großzügig bestückte CD von Jeff Stevens und Jody Stevens Bryan ist Co-Autor von sieben Stücken, darunter auch der als Album-Opener platzierte Titelsong die Fans des 41-jährigen Country-Stars dürfen sich über ein weiteres gutes Album freuen, auch wenn hier und dort doch ziemliche Qualitätsunterschiede festzustellen sind aber was macht das schon, wenn man Ende mit mehr als den üblichen zehn bis zwölf Songs versöhnt wird Bryan’s großer Erfolg bei den Fans begründet sich vor allem auch darin, dass es ihm wieder gelingt Tradition und Moderne zu verbinden das trifft abermals auf What Makes You Country zu - und das ist gut so!

TITEL: What Makes You Country
LABEL:

CAPITOL RECORDS NASHVILLE (UNIVERSAL MUSIC)

PRODUZENT: Jeff Stevens, Jody Stevens
TRACKS:

What Makes You Country * Out Of Nowhere Girl * Light It Up * Most People Are Good * Sunrise, Sunburn, Sunset * Bad Lovers * Drinking Again * Land Of A Million Songs * Like You Say You Do * Hooked On It * She's A Hot One * Hungover In A Hotel Room * Pick It Up * Driving This Thing * Win Life

AIRPLAY: Sunrise, Sunburn, Sunset
WEB:

www.lukebryan.com

www.umgnashville.com

 

 

PHILLIP SANDIFER
 

mit Go On erhöht sich die Zahl der veröffentlichten Alben von PHILLIP SANDIFER auf stolze 14 der aus Baltimore, Maryland stammende Sänger, Songschreiber, Musiker, Produzent und ehemalige Besitzer eines Radiosenders ist in Dripping Springs, einem Kleinstädtchen in der Nähe von Austin zuhause der ursprünglich in der Gospel Musik verwurzelte Sandifer knüpft bei seiner neuen Songkollektion musikalisch nahtlos an das 2015 veröffentlichte Vorgängerwerk Recently Played an neben der Country Music setzt er hier vor allem auf Americana, denn so bekommt er alle Freiheiten, die er sich als Songschreiber wünscht bei den Texten lohnt es sich immer wieder genauer hinzuhören: gebrochene Herzen und unerfüllte Träume, ausgesprochen nachdenklich, dann wieder mal mehr, mal weniger komfortabel, anregend und aufregend zugleich - an Intensität kaum zu übertreffen seine Songs sind einfach, aber ehrlich und so einfach, so ehrlich, so vollendet klingt nun auch das neue Album voll mit Geschichten, die ein Leben zwischen ständigem Zerrütten und Vertragen, Absturz und Ausnüchterung hervorbringen kann, wenn der Richtige sie erzählt

TITEL: Go On
LABEL:
WIDER SKY MUSIC
PRODUZENT: Phillip Sandifer
TRACKS:

Never Gets Said * That Wind * Looking For A War * The Trouble With Guitars * Seen Too Much * That Kind Of Lonely * Like A Banjo * Forever Home * Another Song About Texas

AIRPLAY: Never Gets Said
WEB:

www.phillipsandifer.com

 

 

EMILY HERRING
 

dieses Album ist eine Liebeserklärung an die pure Country Music, an den texanischen Honky Tonk, an die Zeiten von Western Swing und Trucker Songs es ist eine Sammlung von Stilen, von Inspirationen, von Dingen, die heute in Nashville niemand mehr beachtet niemand - außer die aus Houston stammende und in San Marcos lebende Texanerin EMILY HERRING die exquisite Sängerin und Songschreiberin - Automechanikerin am Tag und Bandleaderin bei Nacht - ist eine schillernde Persönlichkeit mit dem Hang zum Außergewöhnlichen ihr neuestes Album Gliding legt Zeugnis davon ab, so bezaubernd, authentisch, leidenschaftlich und höchst sympathisch kommt es daher wie schon der Your Mistake betitelte Vorgänger ist auch das neue Album wieder die Selbstverwirklichung einer exzentrischen Seele, die sich zur Gänze der traditionellen Country Music, dem Honky Tonk und dem Western Swing verschrieben hat mit dem von Steve Fishell (Emmylou Harris, Rodney Crowell, Radney Foster) produzierten Album liefert Emily Herring eine durch und durch faszinierende Songkollektion ab zu den überwiegend selbst geschriebenen und von persönlichen Erfahrungen inspirierten Songs gesellen sich ein paar sich vorzüglich ins Gesamtbild einpassende Cover-Versionen, darunter der von Billy Farlow und Billy Kirchen geschriebene Klassiker „Semi Truck“ so abwechslungsreich die Songs, so variantenreich setzt Herring auch ihre wunderbar geschmeidige Stimme ein ein höchst empfehlenswertes Album aus einem Guss, geschmackssicher intoniert, mit transparentem Sound zum neuen Meisterwerk wird es aber neben den mitwirkenden erstklassigen Musikern (Steve Fishell, Redd Volkaert) erst durch seinen überbordenden Reichtum an unwiderstehlichen Melodien und einer bemerkenswert ungezwungenen, sich auf den Hörer übertragenden Spielfreude Emily Herring ist eine Bewahrerin der Flamme, die mit Erfolg die traditionelle Country Music am Leben erhält

TITEL: Gliding
LABEL:
EIGHT 30 RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Steve Fishell
TRACKS:

Gliding * Midnight * Yellow Mailbox * Best Thing I've Seen Yet * Right Behind Her * Last Of The Houston Honky Tonk Heroes * All The Millers In Milwaukee (mit Mary Cutrofello) * Balmorhea * Semi Truck * Getting By

AIRPLAY: Best Thing I've Seen Yet
WEB:

www.emilyherring.net

www.hemifran.com

 

 

JOAN BAEZ

vor kurzem erst wurde JOAN BAEZ 77 und ist jetzt auf Abschiedstour *** im Gepäck hat die legendäre Liedermacherin und Sängerin aus Staten Island, New York mit Whistle Down The Wind - nach eigener Aussage - ihr letztes Studioalbum *** mit einer wundervollen Sammlung von zehn Cover-Songs, die von Songwriter-Kolleginnen und -Kollegen wie Mary Chapin Carpenter, Tom Waits, Joe Henry oder Josh Ritter geschrieben wurden, beendet eine ganz Große ihre Karriere, die im April 2017 zurecht für ihr Lebenswerk in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde *** die abwechslungsreiche, eher sparsam instrumentierte Songkollektion stellt vor allem Baez‘ dunkle, im Lauf der Zeit natürlich auch etwas rauer gewordene, immer aber noch kraftvolle, klare und ausdrucksstarke Stimme in den Vordergrund *** ein gelungener, wunderschöner Abschied der US-amerikanischen Folk-Sängerin, Gitarristin, unerschrockenen Bürgerrechtlerin und leidenschaftlichen Pazifistin, der so manchen Hörer mit Wehmut erfüllen dürfte

TITEL:

Whistle Down The Wind

LABEL: PROPER RECORDS (H'ART)
PRODUZENT: Joe Henry
TRACKS:

Whistle Down The Wind * Be Of Good Heart * Another World * Civil War * The Things That We Are Made Of * The President Sang Amazing Grace * Last Leaf * Silver Blade * The Great Correction * I Wish The Wars Were All Over

AIRPLAY: The President Sang Amazing Grace
WEB:

www.joanbaez.com

www.proper-records.co.uk

www.hart.de

 

 

LAURA BENITEZ & THE HEARTACHE

sie haben sich Zeit gelassen, viel Zeit sogar, mit der neuen Albumveröffentlichung With All Its Thorns *** doch jetzt, nach drei Jahren, melden sich LAURA BENITEZ & THE HEARTACHE zurück - mit einem Album zurück, das wohl das eingängigste und beste ihrer bisherigen Karriere ist, sich aber zum Glück am musikalischen Abwechslungsreichtum des 2014 erschienenen Vorgängers Heartless Woman orientiert *** die dazwischen verstrichene Zeit hat die Kalifornierin auch gleich dazu bestens genutzt, elf neue Songs zu schreiben und den Sound noch ein wenig üppiger, einladender zu gestalten *** sie selbst meint dazu, dass man bei den Arbeiten zur neuen CD als Gruppe jetzt weitaus relaxter und selbstsicherer ans Werk ging als bisher *** geblieben aber ist die ehrliche, ungekünstelte Herangehensweise beim von den Fans so geschätzten „Three Chords“-Country-Sound der Band ** der setzt sich zusammen aus einem berückend schönen Mix aus traditioneller und moderner Country Music, Tex/Mex, Western Swing, Roots, Rockabilly, Bakersfield Sound und ein paar Cajun-Tupfern *** mit ihrer kristallklaren, auch mal verführerisch eleganten Stimme drückt Laura Benitez der neuen Songkollektion ihren ganz eigenen Stempel auf *** erstklassig unterstützt wird sie dabei von ihrer Band The Heartache mit dem Gitarristen Bob Spector, Mike Anderson am Bass, dem Drummer Steave Pearson und Ian Sutton an der Pedal Steel *** wenn Country Music so variantenreich und bodenständig wie hier geboten wird, dann ist für Laura Benitez & Co. garantiert auch weiterhin eine mehr als komfortable Nische frei

TITEL: With All Its Thorns
LABEL: COPPERHED RECORDS
PRODUZENT: Laura Benitez
TRACKS:

Something Better Than A Broken Heart * Easier Things To Do * Our Remember Whens * In Red * Whiskey Makes Me Love You * Almost The Right One / Casi Mi Cielo * Ghostship * The Fool I Am Right Now * Secrets * Why Does It Matter * Nora Went Down The Mountain

AIRPLAY: Whiskey Makes Me Love You
WEB:

www.laurabenitezandtheheartache.com

 

 

CHRIS HILLMAN

Gelobt sei der Herr bis in alle Ewigkeit: Über zehn Jahre nach seinem letzten Studioalbum erhebt der Mitbegründer der legendären Byrds sowie der Flying Burrito Brothers, Manassas und der Desert Rose Band wieder die Stimme und man meint, das Flackern in seinen Augen spüren zu können, wenn er seiner ihm bereits seit Dekaden folgenden Jünger-Schar sein neues, Bidin‘ My Time betiteltes Album präsentiert. CHRIS HILLMAN, zusammen mit Gram Parsons ein echtes Urgestein der Americana Music, zelebriert mit sicherem Gespür eine umwerfend gut gelungene Mischung aus Country Rock, Folk, Roots, Rock & Roll und Bluegrass. Neben dem als Produzenten verantwortlich zeichnenden Tom Petty wird der 72-jährige Ausnahmekünstler bei seiner aus neuen Kompositionen, bisher unveröffentlichten Nummern und einigen Cover-Stücken bestehenden Songkollektion von so exzellenten Gastmusikern wie David Crosby, Roger McGuinn, Benmont Tench, John Jorgenson, Herb Pedersen und Jay Dee Maness unterstützt. Das ist nicht unbedingt besonders spektakulär, stets aber mit einer Wirkung fern aller Trends und zutiefst die Seele berührend. Harmonisierend, beruhigend, fokussierend bis heiter und inspirierend sind sie diese Songs mit ihren teils fließenden, teils verträumten Rhythmen. Am Ende aber klingt das alles zusammen wie aus einem Guss, nach einer Fortsetzung verlangend, auf die bestimmt niemand keine weiteren zehn Jahre warten möchte. „Beim neuen Album von Chris Hillman handelt es sich unzweifelhaft um ein echtes Meisterwerk“ - diese Meinung vertritt sein Label und hat damit zu 100 Prozent Recht. Hallelujah!!!

TITEL:

Bidin' My Time

LABEL: ROUNDER RECORDS (IN-AKUSTIK)
PRODUZENT: Tom Petty, Herb Pedersen
TRACKS:

Bells Of Rhymney * Bidin’ My Time * Givin‘ All I Can See * Different Rivers * Here She Comes Again * Walk Right Back * Such Is The World That We Live In * When I Get A Little Money * She Don’t Care About Time * New Old John Robertson * Restless * Wildflowers

AIRPLAY: Bidin' My Time
WEB:

www.chrishillman.com

www.rounder.com

www.in-akustik.com

 

 

BRETT PERKINS & THE PAWNSHOP PREACHERS

Famos und unwiderstehlich, ein bisschen großspurig, manchmal, dann wieder sprunghaft, immer aber spannend und voller Überraschungen: BRETT PERKINS & THE PAWN SHOP PREACHERS lassen auf ihrer Put A Fork In Me, I’m Done betitelten CD-Veröffentlichung absolut keine Langeweile aufkommen. Dem in Kalifornien geborenen und im dänischen Kopenhagen lebenden Sänger, Songschreiber und Gitarristen ist zusammen mit Troels Alsted (Bass/Vocals), Jakob Rønlov (Drums), Rune Højmark (Guitars/Steel/Banjo/Mandolin/Vocals) und einigen Gastmusikern eine herrlich abwechslungsreiche Scheibe gelungen, die vor Kreativität und Spielfreude nur so strotzt, bei der aber auch Humor und Selbstironie nicht zu kurz kommen. Der überwiegende Teil der Songs hebt sich deutlich von den üblichen, meist doch sehr ernst daherkommenden Singer/Songwriter-Erzeugnissen ab. Bestätigt wird das durch so manche Kritiker, die Perkins und seine Musik immer wieder gerne mit Dr. Hook & The Medicine Show oder auch Robbie Fulks vergleichen. Der eigenwillige aber wirklich gute Americana/alt.country/Roots/Rockabilly-Mix macht jedenfalls von der ersten Minute an allergrößten Spaß. Praktisch kein Stück gleicht dem nächsten. Einfach genial. Sehr beliebt sind Perkins und seine Truppe übrigens auf Festivals. Klar, denn dass diese Band taugt, darauf kann sich das Gros der Americana-Freunde einigen.

TITEL: Put A Fork In Me, I'm Done
LABEL: WORKS OF HEAT MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Troels Alsted
TRACKS:

It's Possible * I Could Stay With You * She's Got Champagne Tastes On My Beer Budget * I'm Longin' For A Short Term Relationship * She Loves My Belly & My Bald Spot * I Just Feel Good For No Particular Reason * The Next New Now * Just Like Jesus * B.I.B.L.E * Pretty Girls Gotta' Work Twice As Hard With Me * Get Me Outta' Nashville * Put A Fork In Me, I'm Done

AIRPLAY: Get Me Outta' Nashville
WEB:

www.pawnshoppreachers.com

www.hemifran.com

 

 

CHARLEY PRIDE

Wer sich für traditionelle Country Music begeistern kann, der wird mit der neuesten Albumveröffentlichung von CHARLEY PRIDE eine Riesenfreude haben. Die Country Music-Legende ist auf der Music In My Heart betitelten CD durchweg in guter Verfassung, seine Stimme ist trotz des hohen Alters - Pride feiert im kommenden März seinen 80. Geburtstag - immer noch gewaltig, wunderbar geschmeidig und vor allem unverwechselbar. Als Produzent wird er von dem bei Liebhabern der unverfälschten, echten Country Music bestens bekannten Sänger und Songschreiber Billy Yates unterstützt. Neben Yates, dessen Songs u.a. anderen von George Strait, Kenny Chesney, Sara Evans und Rhonda Vincent aufgenommen wurden und für George Jones die Hiterfolge „I Don’t Need Your Rockin‘ Chair“ und „Choices“ geschrieben hat, trugen so exzellente Musiker wie Stuart Duncan, Scotty Sanders, Eddie Bayers, Steve Nathan, Larry Beaird und J.T. Corenflos maßgeblich zum stimmigen Gesamtbild bei. Die Mischung aus neuen und bekannten Klassikern ist einfach gelungen und leicht ins Ohr gehend. Charley’s selbsterklärtes Ziel für sein erstes Album in über sechs Jahren („Ich wollte das bestmögliche traditionelle Country Music-Album machen“) hat der auch heute noch bei seinen Liveauftritten vom Publikum gefeierte Country Star aus Sledge, Mississippi mühelos erreicht. In der heutigen Radiolandschaft werden die neuen Songs von Pride wohl kaum zu hören sein. Eine echte Schande, denn der Sänger, der vor mehr als 50 Jahren als erster dunkelhäutiger Künstler Nashville erobern konnte, ist Country pur - durch und durch. Music In My Heart ist - auch wenn der Begriff viel zu oft überstrapaziert wird - eine absolute Must-Have-Scheibe, die einfach in jede Sammlung gehört.

TITEL:

Music In My Heart

LABEL:

MUSIC CITY RECORDS

PRODUZENT: Billy Yates
TRACKS:

New Patches * Make Me One More Memory * Natural Feeling For You * All By My Lonesome * It Wasn't That Funny * The Same Eyes That Always Drove Me Crazy * I Learned A Lot * You're Still In These Crazy Arms Of Mine * The Way It Was In '51 * I Just Can't Stop Missing You * You Lied To Me * Standing In My Way * Music In My Heart

AIRPLAY: Standing In My Way
WEB:

www.charleypride.com

www.musiccityrecords.com

 

 

KIP MOORE

der sympathische, junge Mann aus Tifton, Georgia findet mit seiner dritten Albumveröffentlichung auf überzeugende Weise in die Erfolgsspur zurück *** dass es so gut läuft, verwundert wenig, denn KIP MOORE kann einfach auf hervorragendes Songmaterial zurückgreifen, das er zum überwiegenden Teil auch mitkomponiert hat *** die Songs auf Slowheart, ein musikalisch höchst vergnüglicher wie abwechselnder Mix aus Country, Heartland-Rock, Folk und Americana, bleiben richtig gut hängen, gehen meist locker-flockig ins Ohr *** das ist hervorragend gemachter frischer New Country, performt von richtig guten Nashville-Musikern aus der ersten Reihe, modern, topaktuell, voller kraftvoller Energie, dabei den Gute-Laune-Faktor nicht vernachlässigend und der einen oder anderen, wunderschönen, zu Herzen gehenden Ballade *** neben der aktuellen Debütsingle „More Girls Like You“ wird diese CD noch etliche, weitere Hits abwerfen *** auf jeden Fall aber wird sie sicher dazu beitragen, dass sich Kip Moore nachhaltig ganz weit vorne in der Country Music-Szene etablieren kann

TITEL:

Slowheart

LABEL:
MCA NASHVILLE RECORDINGS (UNIVERSAL MUSIC)
PRODUZENT: Kip Moore, David Garcia, Luke Dick
TRACKS:

Plead The Fifth * Just Another Girl * I’ve Been Around * Fast Women * Bittersweet Company * Sunburn * More Girls Like You * The Bull * Blonde * Good Thing * Last Shot * Try Again * Guitar Man

AIRPLAY: Last Shot
WEB:

www.kipmoore.net

www.umgnashville.com

 

 

DARIUS RUCKER

um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Album ist richtig gut *** DARIUS RUCKER, ehemaliger Frontmann der Rock-Formation Hootie & The Blowfish, legt mit When Was The Last Time schon wieder eine CD vor, die sich aus der Masse an Neuveröffentlichungen deutlich hervorhebt *** sein klarer, wunderbar geschmeidiger Gesang verleiht den zwölf neuen Song, die zu einem großen Teil von ihm selbst oder seinem Produzenten Ross Copperman (Keith Urban, Dierks Bentley, Brett Eldredge) stammen, einen schnörkellosen, geradlinigen Ausdruck *** außerdem glänzen die Songs durch das instrumentale Arrangement und ihre beeindruckende Intensität *** wenn sich dann noch ein herrlich relaxtes „Live-Feeling“ dazu gesellt, sprechen wir von einem perfekten Album *** der mit drei Grammys ausgezeichnete Sänger und Songschreiber aus Charleston, South Carolina überzeugt einmal mehr mit einem rundum abwechslungsreichen Werk, das nicht eine Minute für Überdruss sorgt *** Rucker kennt den Geschmack seiner Fans ganz genau und bedient sie mit Fun-Songs wie „Count The Beers“, dem fast autobiographischen „Story To Tell“ oder einer hörenswerten Neuauflage des Drivin‘ N‘ Cryin‘-Klassikers „Straight To Hell“, die unter Mitwirkung der Country-Stars Luke Bryan, Jason Aldean und Charles Kelley (Lady Antebellum) entstand *** für mehr seriösere, besinnlichere Augenblicke sorgt das Opry-Mitglied mit Liedern wie „If I Told You“ und „Twenty-Something“ *** Hitqualitäten kann man der aktuellen Singleauskopplung „For The First Time“ bescheinigen, die von Rucker mitgeschrieben wurde *** mit seinem stimmigen wie leicht ins Ohr gehenden Mix aus Country, Blues und Southern Rock muss man den Mann mit der unverwechselbaren Stimme einfach lieben *** schnelle Up-Tempo-Songs, intelligente Country-Songs und gefühlvolle Balladen machen das fünfte Album des Publikumlieblings äußerst anhörenswert *** dafür gibt es die volle Punktzahl *** gut gemacht, Darius!

TITEL: When Was The Last Time
LABEL:

CAPITOL NASHVILLE RECORDS (UNIVERSAL MUSIC)

PRODUZENT: Ross Copperman
TRACKS:

For The First Time * Bring It On * Life's Too Short * f I Told You * Don't * Twenty Something * Straight To Hell (mit Jason Aldean, Luke Bryan & Charles Kelley) * Count The Beers * Another Night With You * Hands On Me * She * Story To Tell

AIRPLAY: Straight To Hell (mit Jason Aldean, Luke Bryan & Charles Kelley)
WEB:

www.dariusrucker.com

www.humpheadcountry.com

www.umgnashville.com

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