AMBER RUBARTH
 

spannend war das schon immer, was die aus Kalifornien stammende und in Nashville, Tennessee lebende Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin AMBER RUBARTH in Sachen Folk/Americana im Verlauf ihrer Karriere geleistet hat die begann 2005 mit der Veröffentlichung ihres Debüts Something New und setzt sich aktuell mit Erscheinen ihres zehnten Albums erfolgreich fort die von Kollegen, Kritikern und Fans gleichermaßen mit Lob überhäufte Künstlerin liefert mit Wildflowers In The Graveyard erneut ein Werk ab, wie es viele andere eben nicht sind: dezent, intim, extrem gefühlvoll und herausragend - sich auf das Wesentliche beschränkend - instrumentiert die von Rubarth geschriebenen Songs wirken meist so zerbrechlich, wie ihre Seele und erschaffen klanglich transparente Räume, die von der zauberhaft schönen Stimme mit Leben, Gefühl und Poesie gefüllt werden damit ist sie bei den (leider) nur neun Songs immer wieder in der Lage, ganz nach Belieben Akzente zu setzen, gleichzeitig aber auch die Aufmerksamkeit auf die starken Texte zu lenken auch nach weit über einem Jahrzehnt hat die sich fernab vom Mainstream bewegende Amerikanerin kein bisschen von ihrer lyrischen Kraft eingebüßt - dafür sind ihre Texte einfach zu feinfühlig allein deshalb wünschen wir Amber Rubarth den größtmöglichen Erfolg mit der neuen, von ihr gemeinsam mit Matt Andrews produzierten Platte jeder anspruchsvolle Folk-Liebhaber muss Wildflowers In The Graveyard kaufen ehrlich!

TITEL: Wildflowers In The Graveyard
LABEL: MAKE MY DAY RECORDS (INDIGO)
PRODUZENT: Matt Andrews, Amber Rubarth
TRACKS:

Wildflowers In The Graveyard * Moon * Canyon Lines * The Mystery Of Light * If I Fall Asleep * New York * Best I Can * Wishing Song * As We Walk Into The Night

AIRPLAY: Wildflowers In The Graveyard
WEB:

www.amberrubarth.com

www.makemydayrecords.de

 

 

ONE GRASS TWO GRASS
 

der Geist im Bluegrass lebt und er wird festgehalten von diesem aus Sam Trimboli, Anthony Dente, Carson Hunter, Bud Dillard und Riley Hill bestehenden Musiker-Quintett aus Oakland, Kalifornien, dem wir mit Horizon eines der besten Bluegrass-Alben des Jahres 2018 verdanken es zeigt eine Band, die vor Spielfreude nur so strotzt und diese Vitalität in pure Energie ummünzt ONE GRASS TWO GRASS beschert den Genre-Fans nach dem 2015 selbstbetitelten Debüt eine höchst empfehlenswerte, überaus dynamische zweite CD, die an der Grenze zur Perfektion kratzt ein schöneres Kompliment kann man sich zu Horizon jedenfalls nicht denken der angesprochene Spaß an der Freude, durchzieht das Album wie ein roter Faden Songs mit Groove, Riffs, Hooks und starken Gesangsmelodien, allesamt geschrieben von den Mitgliedern der Band - bis auf das Fatboy Slim-Cover „Praise You“ 1G2G - gegründet 2012 in San Francisco - können zu Recht stolz sein auf ein Album, das so ganz und gar nicht verstaubt oder altbacken daher kommt, sondern frischen Wind in die quicklebendige Bluegrass-Szene bringt

TITEL: Horizon
LABEL: ONE GRASS TWO GRASS MUSIC
PRODUZENT: Nat Keefe
TRACKS:

Long Time Comin' * Why We've Come * Moonlight Fills The Hills * Under My Wheels * Blues On The Run * Praise You * Big Trees * Somthing Reel (Instrumental) * Rings * Mississippi Queen

AIRPLAY: Long Time Comin'
WEB:

www.onegrasstwograss.com

 

 

PEGGY JAMES
 

die Frau aus Milwaukee, Wisconsin kann sich schon ganz gut selbst helfen aber, warum die Chance ausschlagen, wenn man wie zuvor schon bei ihrem Album Joan Of Arc erneut mit dem Produzenten und Musiker Jim Eannelli arbeiten kann der erfahrene Routinier zeichnet also auch für die bereits vierte Veröffentlichung, Nothing In Between betitelt, der Sängerin und Songschreiberin PEGGY JAMES verantwortlich die beiden ergänzen sich wirklich prächtig und so entstand ein recht ansprechendes Album, für das James alle Songs selbst geschrieben hat schön ist das geworden, lässig und ambitioniert zugleich Country trifft Folk trifft Bluegrass trifft Rock trifft Pop trifft Americana - und das Ganze weder nervig noch anbiedernd, sondern einfach nur gut bei der US-Amerikanerin haben wir es mit einer Künstlerin zu tun, die immer gerne mal recht offen schwierigere, wie auch sozial relevante Themen anspricht und singt James schafft eine entspannende-groovende, eher altmodisch anmutende und gerade deswegen packende Basis, die geprägt wird von Einflüssen des südwestlichen Amerika und ihren Midwestern-Roots: stark in Gestus und Inhalt

TITEL: Nothing In Between
LABEL: HAPPY GROWL RECORDS
PRODUZENT: Jim Eannelli
TRACKS:

We Had To Meet * X-Files * An Hour With You * Lover * Nothing In Between * Muscle Man * Gotta Have A Love * In One Ear (And Out The Other) * Ghost * Sound Of Your Wheels * Fallen Snow * I Wish You Well

AIRPLAY: Gotta Have A Love
WEB:

www.facebook.com/PeggyJamesMusician

 

 

MIKE AIKEN
 

fünf Jahre ist es her, dass der auf einem Segelboot in Willoughby, Virginia lebende Sänger und Songschreiber MIKE AIKEN mit Captains & Cowboys ein viel gelobtes Album abgeliefert hat mit seiner siebten Veröffentlichung Wayward Troubadour erklimmt der Künstler mit eigenem Label - geleitet von seiner Ehefrau Amy - neue Höhen und schon sprechen Kritiker von seinem bisher besten Werk ganz so unberechenbar, wie es der Albumtitel glauben machen möchte, sind die elf neuen Songs (darunter drei weniger bekannte Cover-Songs)  aber dann doch nicht vielmehr zeigt sich sehr deutlich, dass wir es hier mit einem „echten“ Troubador, einem begnadeten Geschichtenerzähler zu tun haben unberechenbar im besten Sinn ist die musikalische Vielfalt die dabei geboten wird das Repertoire folgt keinen Konventionen, sondern allein ihrer Intuition und Inspiration - von traditioneller Country Music bis zu Folk zu mitreißendem Western Swing, von facettenreichem Americana und Blues bis zu erdigem Country Rock Wayward Troubadour steckt voller Vielfalt und Abwechslung, doch erst das Können von Mike Aiken und die Spielfreude der mitwirkenden Musiker machen daraus ein empfehlenswertes Gesamtwerk, das direkt in die Herzen der Hörer trifft hier steht die Lebensfreude eines Mannes hör- und fühlbar im Mittelpunkt, der völlig zu Recht den Titel Troubadour trägt

TITEL: Wayward Troubadour
LABEL: NORTHWIND RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Mike Aiken
TRACKS:

Everything Changed * Nashville Skyline * Hangover Helper * Two Lane Highway * Travelin’ Bone * Real Mean Dog * Hard Working Working Girl * A Little Lazy In Your Life * Dead Man Runs Before He Walks * Penelope * Chesapeake

AIRPLAY: Travelin' Bone
WEB:

www.mikeaikenmusic.com

www.northwindrecords.net

www.hemifran.com

 

 

DAVID DAVIS & THE WARRIOR RIVER BOYS
 

über Charlie Poole (22.03.1892 - 21.05.1931) sagt man: er spielte und sang wie ein Engel, lebte aber wie ein Teufel der Banjo-Spieler und Country/Bluegrass-Musiker aus North Carolina konnte einfach nicht vom Alkohol lassen und verstarb sehr jung Poole, der selbst keine Songs schrieb, hinterließ ein für damalige Zeiten erfolgreiches Repertoire an über 80 Traditional-Songs, die zum Teil bereits im 19. Jahrhundert entstanden 14 davon, darunter mit „Didn’t He Ramble“ und „Milwaukee Blues“ zwei echte Klassiker, haben nun DAVID DAVIS & THE WARRIOR RIVER BOYS für das Didn’t He Ramble: Songs Of Charlie Poole ausgewählt und neu aufgenommen das Ergebnis ist ein faszinierender Brückenschlag zwischen „Old Time Country“ und „Today’s Bluegrass Sound“ jede einzelne Aufnahme auf diesem ehrgeizigen Projekt sprüht nur so vor Energie und mitreißender Spielleidenschaft die Songs von Poole sind ein Stück amerikanischer Geschichte, zeichnen ein beeindruckendes Bild aus vergangenen Zeiten ein echt feines Album von einer Band, die nicht ohne Grund zu den Besten der traditionellen Bluegrass-Szene zählt dass die von Davis gemeinsam mit dem Band-Mitglied Robert Montgomery gemeinsam produzierte Scheibe überwiegend mit eingängigen Stücken glänzt und zudem viele unterschiedliche Stimmungen aufweist, steigert die Hörfreude noch zusätzlich besser kann man ein Tribut-Album einfach nicht machen

TITEL:

Didn't He Ramble: Songs Of Charlie Poole

LABEL: ROUNDER RECORDS (IN-AKUSTIK)
PRODUZENT: Robert Montgomery, David Davis
TRACKS:

He Rambled * One Moontlight Night * Ramblin' Blues * May I Sleep In Your Barn Tonight, Mister * GirlI Left In Sunny Tennessee * The Highwayman * Leaving Home * Goodbye Mary Dear * Milwaukee Blues * Old And Only In The Way * White House Blues * If The River Was Whiskey * Where The Whippoonwill Is Whispering Goodnight * Sweet Sunny South

AIRPLAY: Ramblin' Blues
WEB:

www.daviddavisandwrb.com

www.rounder.com

www.in-akustik.com

 

 

GRETCHEN PETERS
 

so mancher wird mit dem Namen GRETCHEN PETERS zunächst nicht viel bis gar nichts anfangen können das ändert sich aber sehr schnell wenn man Songs wie „Independence Day“, „On A Bus To St. Cloud“ oder „The Secret Of Life“ aufs Tablett bringt dann nämlich wissen Country Music-Kenner, dass sie es hier mit einer der besten und erfolgreichsten Songschreiberinnen des Genres zu tun haben die Songs der in Bronxville, New York geborenen, in Boulder, Colorado aufgewachsenen und seit den 80er Jahren in Nashville lebenden Amerikanerin wurden neben vielen anderen von Martina McBride, Trisha Yearwood, Patty Loveless, George Strait, Faith Hill, Anne Murray, Shania Twain, Neil Diamond und Bryan Adams aufgenommen mit ihrem neuesten Album Dancing With The Beast beweist sie aber auch einmal mehr, dass sie auch eine ausgezeichnete, ungemein ausdrucksstarke Sängerin ist gab es schon für den 2015 veröffentlichten Vorgänger (Blackbirds) ein wahres Feuerwerk an euphorischen Kritiken, hat sie die hochgesteckten Erwartungen an das neue Projekt weit übertroffen Peters ist eine echte Ausnahmekönnerin auf ihrem Gebiet, sie schreibt intelligente Songs für ein denkendes Publikum und scheut auch vor schwierigen Themen nicht zurück jeder einzelne Song dieses trotz aller Schwere doch von sehr viel Abwechslung und traumhaften, wunderschönen Melodien geprägten Albums ist ein wahres Juwel Peters beherrscht die gesamte Klaviatur von Leichtigkeit bis Melancholie, schafft es nur alleine mit ihrer Stimme mit Patina eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren der intensive, unter die Haut gehende Gesang hebt jeden einzelnen Song auf ein Niveau, das nur ganz wenige erreichen einfach nur gut

TITEL: Dancing With The Beast
LABEL: PROPER RECORDS (H'ART)
PRODUZENT: Doug Lancio, Gretchen Peters, Barry Walsh
TRACKS:

Arguing With Ghosts * Wichita * The Boy From Rye * Disappearing Act * Lowlands * The Show * Dancing With The Beast * Truckstop Angel * Say Grace * Lay Low * Love That Makes A Cup Of Tea

AIRPLAY: Arguing With Ghosts
WEB:

www.gretchenpeters.com

www.proper-records.co.uk

 

 

DAVE ALVIN & JIMMIE DALE GILMORE
 

oh Mann, sind die gut zwei Americana/Folk-Legenden haben sich erstmalig zusammengetan und herausgekommen ist mit Downey To Lubbock ein Album der Spitzenklasse ein Album, von dem man gar nicht mehr genug bekommen kann, so gut, dass man es jedem Musikliebhaber nur wärmstens empfehlen kann Ex-Blaster DAVIN ALVIN aus Downey, Kalifornien und Ex-Flatlander JIMMIE DALE GILMORE aus Lubbock überzeugen mit einer einzigartig erdigen, traumhaft schönen Mischung aus Roots-, Americana-, Folk-, Blues- und Country-Nummern, die immer mehr an Fahrt aufnimmt und von der man sich wünscht, dass sie so schnell nicht endet   die unverwechselbaren Stimmen der beiden Protagonisten sind das sprichwörtliche „Tüpfelchen auf dem i“ mit dieser aus zehn Cover-Stücken und zwei neuen Dave Alvin-Songs („Billy The Kid And Geronimo“ und „Downey To Lubbock“) bestehenden Kollektion überzeugt das seit über drei Jahrzehnten befreundete Musiker-Duo ebenso wie mit einer famosen Spielfreude, die ihresgleichen sucht eine begrüßenswerte, auf allen Ebenen bestens funktionierende Zusammenarbeit zweier echt erfahrener Haudegen/Könner - musikalisch über jeden Zweifel erhaben ein wahrer Hochgenuss voller Magie, von dem man sich eine Fortsetzung wünscht, die nicht allzulange auf sich warten lässt

TITEL:

Downey To Lubbock

LABEL: YEP ROC RECORDS (H'ART)
PRODUZENT: Dave Alvin, Jimmie Dale Gilmore
TRACKS:

Downey To Lubbock * Silverlake * Stealin‘ Stealin‘ * July, You’re A Woman * Buddy Brown’s Blues * The Gardens * Get Together * K.C. Moan * Lawdy Miss Clawdy * Billy The Kid And Geronimo * Deportee (Plane Wreck At Los Gatos) * Walk On

AIRPLAY: Downey To Lubbock
WEB:

www.davealvin.net

www.jimmiegilmore.com

www.yeproc.com

 

 

BETH WIMMER
 

die seit vielen Jahren in der Schweiz lebende US-Amerikanerin BETH WIMMER ist mit einer Stimme gesegnet, die druckvoll akzentuieren oder intim schmachten kann die Americana/Folk-Singer/Songwriterin überzeugt auf ihrer bereits vierten Albumveröffentlichung Bookmark mit wunderschönen, radiotauglichen Melodien, aber vor allem auch durch Texte, die ganz tief in ihr Innerstes blicken lassen in den neun von ihr geschriebenen Stücken - dazu kommt noch ein Cover von David Bowies die Fantasie anregenden Song „Starman“ - zelebriert sie ihre Wunden, blickt mit nostalgischer Wehmut auf längst vergangene Zeiten oder Ereignisse zurück und schickt den Hörer unaufdringlich aber bestimmt auf eine melancholische Gedankenreise Wimmer serviert wohltuend unaufgeregt und entspannt großes Gefühlskino, auch deshalb verliert diese Frau nie unsere Aufmerksamkeit einfach die Augen schließen und genießen

TITEL: Bookmark
LABEL: BETH WIMMER MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Billy Watts, Beth Wimmer
TRACKS:

Bookmark * Loosen My Grip * Louisiana * Mahogany Hawk * Mexico * Pretty Good * Simplicity Of A Man * Starman * The Last Part * We Can Do This

AIRPLAY: Pretty Good
WEB:

www.bethwimmer.com

www.hemifran.com

 

 

JOHN CARTER CASH
 

diese mit 17 Songs gespickte Veröffentlichung von JOHN CARTER CASH, dem einzigen Sohn der Country Music-Ikone Johnny Cash und seiner Frau June Carter, kam anlässlich des Record Store Day 2018 als Vinyl-Doppelalbum in die Läden und ist jetzt auch auf CD erhältlich entstanden sind die Aufnahmen für die We Must Believe in Magic betitelte Kollektion über einen Zeitraum von zehn Jahren das Repertoire speist sich hauptsächlich aus Carter Cash-Original-Songs, die er u.a. mit Bill Miller, Wesley Orbison und Shawn Camp geschrieben hat dazu kommen Cover-Versionen wie „Feel Like Going Home“ von Charlie Rich und „Paradise“ von John Prine beim Titelsong handelt es sich um die Neuauflage einer Bob McDill/Allen Reynolds-Komposition, die Crystal Gayle bereits 1977 als Titel für ihr viertes Album wählte nach mehrmaligem Anhören entfaltet diese abwechslungsreiche Mixtur ihre größte Wirkung nicht alles wird allen gefallen, aber einige starke Nummern, die auch Menschen mögen werden, denen der Name John Carter Cash bislang eher suspekt war, verleihen der Werkschau das Prädikat wertvoll eine dieser Nummern ist John’s eigene Version des durch die Aufnahme seines Vaters mittlerweile zum Klassiker veredelten Trent Reznor-Songs „Hurt“ ein faszinierendes Album für alle, die an die Magie glauben, egal in welcher Art oder Form - und sei es die der Musik

TITEL: We Must Believe In Magic
LABEL: REVIVER LEGACY RECORDS
PRODUZENT:

John Carter Cash

TRACKS:

We Must Believe In Magic * Feel Like Going Home * Brave Young Man * Dragon Song (mit Eric Hamilton) * Runaway Train * Prayers For St. Regis * The Dungeon * Heaven's Song (mit The Fisk Jubilee Singers) * Holy Train * Dance With Me * Awake Sweet Dreamer (mit Sarah Peasall McGuffey) * Jayne Hill * Hurt * Let The Lower Lights Be Burning * Paradise * Poor Boy And The Captain's Daughter (mit Sarah Peasall McGuffey) * Into The Blue (mit George & Dave Daeger)

AIRPLAY: Poor Boy And The Captain's Daughter (mit Sarah Peasall McGuffey)
WEB:

www.johncartercash.com

www.revivermusic.com

 

 

MARY BATTIATA & LITTLE PINK
 

im Überangebot an Neuveröffentlichungen wäre das aktuelle Album von MARY BATTIATA & LITTLE PINK fast untergegangen was definitiv schade wäre, denn die Singer/Songwriterin hat einiges zu erzählen verpackt sind ihre eher als persönlich zu bezeichnenden Texte mit gängigem, ja traditionellem Country/Americana-Sound der mal folkig, mal eher poppig, mal mit Twang und purem Honky Tonk angereichert daher kommt die frische, unverbrauchte wie echt starke Mischung, die uns die aus Arlington, Virginia stammende Künstlerin zusammen mit ihrer Band und einigen hochkarätigen Gästen serviert, deckt all das ab, was die Country Music in ihrer gesamten Vielfalt zu bieten hat The Heart, Regardless ist ein wahrer Schatz, den es zu heben gilt, denn er macht Lust auf weit mehr als diese 14 Tracks wie gesagt: viel zu schade, um übersehen zu werden

TITEL: The Heart, Regardless
LABEL: MARY BATTIATA & LITTLE PINK MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT:

Mary Battiata, Dave Nachodsky

TRACKS:

Sun That I Could Count On * Disappearing Ink * Six Miles Out * Things You Say And Don’t Say * Tall Timbers * Big Big World * Can’t Take My Mind Off You * 20 Words * Drive That Fast * Seven Stars * March 16 * Remember This * Knockout Boy * Sing Me A Landscape

AIRPLAY: 20 Words
WEB:

www.littlepinktheband.com

www.hemifran.com

 

 

BOBBO BYRNES
 

der aus Boston, Massachusetts, stammende Sänger, Songwriter und Musiker BOBBO BYRNES - durch die Vielseitigkeit seiner Begabung längst ein gern gesehener Gast auf deutschen Bühnen - fühlt sich im lebendigen Americana-Heartland-Rock und Country-Roots-Folk am wohlsten den Two Sides To This Town betitelten Nachfolger zu seinem im vergangenen Jahr veröffentlichten Solo-Debüt Motel Americana hat er mit durchweg packenden Songs gefüllt neben seinen eigenen Kompositionen bekommt man auch solche zu hören, die Byrnes wichtig sind, wie z.B. „Jealous Kind“ aus dem gleichnamigen Album von Chris Knight wer handgemachten und handwerklich herausragenden von Folk und Rock geprägten Americana mag, der wird an diesem Album nicht vorbeigehen wollen Two Sides To This Town ist eine echte Bereicherung: es hat Tiefe, Herz, Leidenschaft, Hirn und Gefühl - eine neue musikalische Visitenkarte, auf die Byrnes mit Recht stolz sein kann

TITEL: Two Sides To This Town
LABEL:
SONGS & WHISPERS (BROKEN SILENCE / HEMIFRAN)
PRODUZENT: Ryan Hafer, Bobbo Byrnes
TRACKS:

Angelia * Heart Like Mine * Glad * Jealous Kind * Massachusetts * Dam * Welfare Cadillac * Last Hurrah * Summer Wine * Vegas

AIRPLAY: Angelia
WEB:

www.bobbobyrnes.com.com

www.songsandwhispers.com

www.hemifran.com

 

 

BEN BOSTICK
 

ein Jahr nach seinem starken, selbstbetitelten Debütalbum überrascht BEN BOSTICK mit einem noch stärkeren, um neue Soundfacetten erweiterten Nachfolger auf Hellfire hört man den Anspruch des ursprünglich aus Beaufort, South Carolina stammenden und mittlerweile in Kalifornien lebenden Singer/Songwriters heraus, sich weiterzuentwickeln natürlich bedient auch Bostick wieder in vielerlei Hinsicht die Erwartungen der Fans: starkes Riffing, tolle Melodiebögen und catchy Hooks ergeben ein höchst unterhaltsames, raues, ehrliches State of the Art-Album in Sachen Americana/Outlaw-Country

TITEL: Hellfire
LABEL:
SIMPLY FANTASTIC MUSIC (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Ben Bostick, John Would
TRACKS:

No Show Blues * Hellfire * No Good Fool * Blow Off Some Steam * It Ain’t Cheap Being Poor * Tornado * The Other Side Of Wrong * Work, Sleep, Repeat * How Much Lower Can I Go * Feeling Mean * The Outsider

AIRPLAY: No Show Blues
WEB:

www.benbostick.com

www.hemifran.com

 

 

STEPHANIE URBINA JONES
 

mit Shaman Heart (The Bittersweet Beautiful Ride) präsentiert die Singer/Songwriterin STEPHANIE URBINA JONES nun eine weitere Facette ihres weit gefächerten Könnens der „Songbird“ aus San Antonio ist eine echte Powerfrau, die bei ihren Arbeiten Country, Americana, Roots und Hispanic/Latin Music gekonnt zu einem stimmigen Mix vermengt mit 15 neuen Songs, die sowohl ihre Songwriting- als auch Sangeskünste nachhaltig unterstreichen wird das bisherige Spektrum um Elemente aus Pop, Gospel und Soul erweitert verzichtet wurde bei der neuen CD, die Stephanie als ihre bisher persönlichste beschreibt, auf typische Tex/Mex-Färbungen und den einen oder anderen spanisch gesungenen Song die von emotionaler Tiefe und Botschaften von Frieden, Liebe und Anteilnahme geprägten Songs zeigen eine gereifte Künstlerin, die damit noch viel authentischer als bisher schon wirkt

TITEL: Shaman Heart (The Bittersweet Beautiful Ride)
LABEL:
CASA DEL RIO RECORDS
PRODUZENT: Stephanie Urbina Jones, Patterson Barrett, George Bradfute
TRACKS:

Born To Love * Prayer In The Dark * Troubled Soul * Bones * Unraveling * Wandering Through The Wilderness * Born From The Blues * Mama's Gotta Sing * Lover's Lullaby * Color My World * Chiselin' Out My Soul * Hand To Faith * Freedom In Your Eyes * Bittersweet Beautiful Ride * BONUS TRACK: Open Up Your Heart

AIRPLAY: Open Up Your Heart
WEB:

www.stephanieurbinajones.com

www.freedomfolkandsoul.org

 

 

ZACHARY RICHARD
 

seine 45-jährige Karriere verlief höchst wechselvoll: die erste Platte von ZACHARY RICHARD erschien bereits 1972, seine aktuelle erhöht die Zahl seiner veröffentlichten Studioalben auf 21 immer noch ein kleines Wunder, denn der Sänger, Songschreiber, Musiker, Produzent, Dokumentarfilmer und Autor von Gedichten und Kinderbüchern erlitt 2010 einen Schlaganfall, der seine Karriere fast beendet hätte sein unermüdlicher Einsatz für die Erhaltung der Kultur der in Louisiana beheimateten Cajuns/Acadians rückte ihn immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit auf seinem Gombo betitelten Album begeistert Richard mit 15 Cajun-/Zydeco-Songs, die er zur Hälfte in englisch und zur Hälfte auf französisch singt es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er sich auch im französischsprachigem Teil Kanadas großer Beliebtheit erfreut der Albumtitel leitet sich ab von Gumbo, einem typischen Gericht aus Louisiana, das man dort seiner Beliebtheit wegen sogar zum offiziellen Staatsgericht auserkoren hat so authentisch und abwechslungsreich wie der geschmackvolle Eintopf, so traditionell, vielseitig, aber auch innovativ fällt auch das neueste Werk aus: besinnliche und fröhliche Momente wechseln sich ab, laden mal zum Tanzen, mal zum genaueren Hinhören ein - die pure Freude von der ersten bis zur letzten Minute eine richtig starke Platte von einem brillanten Songwriter, bei der sich traditioneller Cajun, packender Zydeco, melodische Temponummern und Besinnliches unter Hinzuziehen von Rock-, Roots- und Americana-Elementen geschickt die Waage halten wahrhaft charmant und unwiderstehlich

TITEL: Gombo
LABEL: RZ RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Eric Lemieux
TRACKS:

Zydeco Jump * La Ballade D’émile Benoît * La Ballade Du Irving Whale * Jena Blues * Catherine, Catherine (mit Robert Charlebois) * Manchac * La Ballade De L’exclus * Au Bal Du Bataclan * Dans Les Grands Chemins * Pop The Gator * It Might Be Love * Sweet Little Darling Of Mine * Somebody Calling * Fais Briller Ta Lumière (mit Angèlique Kidjo) * BONUS TRACK: La Saskatchewan

AIRPLAY: Zydeco Jump
WEB:

www.zacharyrichard.com

www.hemifran.com

 

 

JAMES SCOTT BULLARD
 

wow, das hier ist ein Wolf, der sich gleich in mehreren Schafspelzen versteckt kaum zu glauben, dass man von JAMES SCOTT BULLARD noch nicht mehr gehört hat schließlich legt der Singer/Songwriter und Musiker mit Full Tilt Boogie bereits sein sechstes Album in voller Länge vor „too rock and roll for mainstream country and still too country for rock and roll“ dürften die dafür verantwortlichen Gründe sein, dass der erfahrene Künstler - er teilte sich schon die Bühnen mit David Allan Coe, Butch Walker, Dex Romweber und den Steel Woods - immer noch in seiner Nische als Geheimtipp gehandelt wird das sich das unbedingt sehr schnell ändern muss, beweist der aus South Carolina stammende Country-Americana-Outlaw-Southern Rocker mit zehn zur Sache gehenden Songs auf einem Album, das man ohne Abstriche als seine bisher beste Scheibe loben muss Unmengen an Ideen aus dem Hut zaubernd, bis ins Detail durchdacht glaubt man JSB auf einen Stil festlegen zu können, überrascht er immer wieder mit einer neuen Facette Musik mit jeder Menge Ecken und Kanten, Musik, nur so sprühend vor Energie und Lebenslust, Musik, der man anmerkt, dass auch im Aufnahmestudio der Spaß nicht zu kurz kam „Jesus, Jail, Or Texas“, die zweite Singleauskopplung, ist ein ungeschliffener Outlaw-Ohrwurm, an dem auch ein Waylon Jennings seine große Freude gehabt hätte bei Full Tilt Boogie handelt es sich ganz ohne Zweifel um eine blitzsaubere, mitreißende Produktion eines durch und durch authentischen Honky Tonk Heroes mit Herz und Seele, die zwischen Southern Rock, Outlaw-Country und Americana eigentlich keine Wünsche offenlässt

TITEL: Full Tilt Boogie
LABEL: BIG MAVIS RECORDS
PRODUZENT: Missy Davis Jones, Ken „Dakota“ Jones
TRACKS:

Lord, Have Mercy * Wicked Ways * All To Pieces * Hey, Hey Mama * Warpath * Jesus, Jail, Or Texas * Evil Lovin' * Leavin' On My Mind * The Next Tear * Back To You

AIRPLAY: Jesus, Jail, Or Texas
WEB:

www.jamesscottbullard.com

www.bigmavis.com

 

 

FLYNNVILLE TRAIN
 

vier Jahre nach der letzten Albumveröffentlichung Back On Track meldet sich die Country-Band FLYNNVILLE TRAIN mit einer neuen CD bei den Fans zurück weit länger ist es her, dass sich die aus den Brüdern Brian (lead vocals) und Brent Flynn (lead guitar, harmony vocals), Tommy Bales (drums) und Joseph Shreve (bass, harmony vocals) bestehende Formation mit den Singles „Last Good Time“ und „Nowhere Than Somewhere“ (beide Auskopplungen aus ihrem selbstbetitelten Debütalbum) in den Billboard-Country Charts notieren konnte erneut setzt man bei der FVT IV betitelten Einspielung auf einen stimmigen Mix aus Country und Southern Rock, der sich vor allem bei den Live-Auftritten der Gruppe bestens bewährt hat bei Flynnville Train ist man laut ihrem Leadsänger Brian Flynn mächtig stolz darauf noch immer beisammen zu sein die neuen Songs, darunter auch eine Neuauflage des Ricky Nelson-Klassikers „Garden Party“ sind natürlich auch mit im Gepäck, wenn man vor europäischen Country Music-Fans auftritt hier hat sich die Band über die Jahre mit ihrer von Waylon Jennings, Montgomery Gentry, Marty Stuart, ZZ Top, Eric Clapton, der Marshall Tucker Band und den Kentucky Headhunters beeinflussten Musik längst ein treues Publikum erspielt ob es aber in einem sich veränderten Umfeld ein weiteres Mal gelingt die US-amerikanischen Country Charts zu erobern, bleibt eher abzuwarten der eine oder andere Song hätte sicher das Zeug dazu trotz allem sollte man den Flynville Train keinesfalls verpassen

TITEL: FVT IV
LABEL:
FVT RECORDS
PRODUZENT: Flynnville Train
TRACKS:

From The Beginning * It Comes To Me Naturally * Five Gallon Tear * Garden Party * Blackgrass (The Chase) (Instrumental) * Your Day's Comin'

AIRPLAY: It Comes To Me Naturally
WEB:

www.flynnvilletrain.com

 

 

PK GREGORY
 

das Licht der Welt erblickte PK GREGORY in einem Trailer in Anchorage, Alaska, aufgewachsen ist er in Oklahoma und in Norwegen auf seiner dritten Albumveröffentlichung beackert der US-Amerikaner gleich mehrere musikalische Felder, stellt alt.country und Americana neben Singer/Songwriter-Folk, überzeugt mit Rockabily und Honkabilly ebenso wie mit Elementen aus Western Swing und Blues ein beeindruckendes Spektrum, das zur Gänze live im Studio eingespielt wurde, ohne Overdubs, Auto Tune und ähnlichen Studio-Tricks es braucht keine Hellseherei, das sich dieser mit „Johnny Cash meets John Prine, with a smattering of Townes Van Zant“ zutreffend beschriebene Künstler auf einem guten Weg befindet erwähnenswert ist auch das von Gregorgy selbstgeschriebene - wie übrigens auch alle weiteren zwölf Stücke - „The Executioner’s Song (ZKG PT. 2)“, das bestens auch ins Repertoire eines Steve Earle passen würde so stilisiert die Mischung wirkt: Durch ihre Geschlossenheit, musikalische Fingerfertigkeit und ihren Abwechslungsreichtum verfängt sie auch Honkabilly Blues ist das Album eines wunderbaren Geschichtenerzählers, eines Troubadours moderner Prägung, der sich damit eine gebührende Beachtung verdient hat

TITEL: Honkabilly Blues
LABEL: BLUE BETTY COMMUNITY RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: PK Gregory
TRACKS:

The Jesus Cure * Major Stone * Pizza And A Bag Of Fun Dip * Kelly Got The Stomach Flu * She Showed Me A Picture Of Her Cat * My Soul Is A Wasteland Of Pain And Death * Beat Me Senseless With Your Love * Heck Of A Deal * Sugar Idol * She‘s Not My Type (She‘s Not You) * The Executioners Song (ZKG PT. 2) * Let‘s Not Fight * The Jesus Cure (Lunchtime Version)

AIRPLAY: The Jesus Cure
WEB:

www.pkgregory.com

www.hemifran.com

 

 

JOE GOLDMARK
 

der in Tucson, Arizona aufgewachsene und in San Francisco lebende Pedal Steeler JOE GOLDMARK wird von Album zu Album immer noch ein wenig besser Kritiker und Musikkenner meinen sogar das brandneue Album Blue Steel sei sein bisher bestes zu den Goldberg-Original-Instrumentals gesellen sich Cover-Nummern von Graham Parker, Jimmy McCracklin und Bob Marley über B.B. King und Jeff Lynne bis hin zu Lefty Frizzell und Dallas Frazier entsprechend bunt ist die musikalische Vielfalt des von ihm selbst produzierten Albums aus Blues, Roots, Country, Soul und einer kräftigen Prise R&B zaubert das Multi-Talent und ehemalige Mitglied der Twangbangers (an der Seite von Bill Kirchen, Dallas Wayne und Redd Volkaert) einen einzigartigen Americana-Mix, bei dem stets die Pedal Steel im Vordergrund steht den Gesangspart teilen sich bei sieben der 13 Aufnahmen das Ex-Hoodoo Rhythm Devils-Mitglied Glenn Walters und die zauberhafte Singer/Songwriterin/Entertainerin Dallis Craft in bester Patsy Cline-Manier erweckt sie den Lefty Frizzell-Top 5-Hit „Look What Thoughts Will Do“ aus dem Jahr 1951 zu neuem Leben nicht weniger beeindruckend gut kommt ihre Stimme bei dem von Jeff Lynne und Roy Orbison geschriebenen Titel „A Love So Beautiful“ zum Einsatz ein faszinierender Brückenschlag zwischen den angesprochenen, verschiedensten Musikstilen, gepaart mit höchstem Steeler-Können Riesen-Kompliment!

TITEL: Blue Steel
LABEL:
LO-BALL RECORDS
PRODUZENT: Joe Goldmark
TRACKS:

Night Flight (Instrumental) * All Night Worker (Glenn Walters - vocal) * A Love So Beautiful (Dallis Craft - vocal) * Ginger Ale (Instrumental) * The Wobble (Glenn Walters - vocal) * Warm Rain (Instrumental) * Howlin' Wind (Dallis Craft - vocal) * Natty Dread (Instrumental) * Look What Thoughts Will Do (Dallis Craft - vocal) * Tacky Tango (Instrumental) * Beautician Blues (Glenn Walters - vocal) * I Want To Be With You Forever (Instrumental) *  True Love Travels On A Gravel Road (Dallis Craft - vocal)

AIRPLAY: Look What Thoughts Will Do (Dallis Craft)
WEB:

www.joegoldmark.com

 

 

STEVEN CASPER & COWBOY ANGST
 

schon seltsam: Das Quintett aus der seit vielen Jahren in Los Angeles ansässigen Country Rock-Formation STEVEN CASPER & COWBOY ANGST bereits zählt seit der Veröffentlichung ihres Albumdebüts 2006 zu den ewigen Kritikerlieblingen - und doch: in Verkaufszahlen und Publikumsinteresse hat sich das bislang nicht manifestiert die neben Steven Casper  aus Carl Byron, Jay Nowac, Herb Deitelbaum und John Groover McDuffie bestehende Band gilt weiter als chronischer Americana-Insidertipp, und daran dürfte sich mit Sometimes Jesse James, einer wunderbar abwechslungsreichen Scheibe in gewohnter Qualität, wenig ändern neben den fünf von Casper selbst geschriebenen Stücken findet man auf der erneut von Ira Ingber produzierten Einspielung auch eine Cover-Version des Ryan Adams-Songs „My Wrecking Ball“ die sechs Songs setzen auf ein Wechselspiel aus akustischen und elektrischen Gitarren, pendeln zwischen alt.country, Americana, Tex/Mex, Folk, Rock und Westcoast-Sounds, sind mal euphorisch, mal melancholisch, immer aber mit größtmöglicher Leidenschaft und vollauf überzeugend eingespielt einziges Manko dieses ansonsten erstklassigen Albums ist die Anzahl der Tracks und deren kurze Spielzeit den Fans von Casper & Co. - so könnte man vermuten - dürfte eine mitreißende kurze Scheibe allerdings lieber sein als ein künstlich aufgeblähtes 60-Minuten Werk

TITEL: Sometimes Jesse James
LABEL: SILENT CITY RECORDS (HEMIFRAN)
PRODUZENT: Ira Ingber
TRACKS:

Down * The Best Day Of Our Lives * My Wrecking Ball * They Call It Love * Born To Lose Blues * Mi Sueno, Mi Dolor (Instrumental)

AIRPLAY: Born To Lose Blues
WEB:

www.caspermusic.com

www.hemifran.com

 

 

DAN WHITAKER & THE SHINEBENDERS
 

vorweg: Anything You Wanted To ist der perfekte Nachfolger zur 2016 veröffentlichten Albumeinspielung Truck Ride, den sich Fans von DAN WHITAKER & THE SHINEBENDERS erhofft hatten die in Chicago beheimatete Band begeistert erneut mit einem mitreißenden Ameripolitan Mix, der aus Honky Tonk, Western Swing, True Country, Rock & Roll und Hillbilly Jazz geformt wird und sämtliche Spielarten zitiert ein Mix, der von Reife, Können, Leidenschaft und Klasse zeugt und soundmäßig von straighten bis zu kochenden Grooves, von treibenden Bassläufen bis zu knackigen Gitarrenlicks und druckvollem Leadgesang reicht die elf Songs  wurden wieder von Whitaker selbst geschrieben und setzen auf ein Wechselspiel aus akustischen und elektrischen Gitarren, pendeln zwischen den unterschiedlichen Stilarten, sind mal euphorisch, mal melancholisch, dabei aber zu jeder Zeit tanzbar, so dass keine Wünsche offen bleiben von mangelnder Energie ist beim bereits seit den 80er Jahren aktiven Frontmann nichts zu spüren im Gegenteil: Whitaker und seine Mitstreiter sind mit allergrößtem Eifer und purer Spiellaune bei der Sache erneut eine durch und durch wundervolle Scheibe, die allen Anhängern der unverfälschten Country-/Honky Tonk-Music allergrößte Freude bereitet und mit purer Verzückung auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt

TITEL: Anything You Wanted To
LABEL: DAN WHITAKER MUSIC
PRODUZENT: Mike Hagler, Dan Whitaker & The Shinebenders
TRACKS:

Deeper In Your Love * Thousand Miles Away * Cole's Boogie (Instrumental) * Working From Home * Anything You Wanted To * Legend Of Kye Lafoone * Bernice's Bounce (Instrumental) * Worth Your Time * Don't Leave Me Behind * Eighty On The Edens (Instrumental) * Past Its Prime

AIRPLAY: Working From Home
WEB:

www.danwhitaker.com

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